Fussball-Landesliga : Auch gegen Friedrichsberg soll die Null stehen

Gettorfs Tim-Marten Wick ist gegen den TSV Friedrichsberg-Busdorf wieder eine Option für die Startelf.
Gettorfs Tim-Marten Wick ist gegen den TSV Friedrichsberg-Busdorf wieder eine Option für die Startelf.

Der Gettorfer SC muss Sonnabend beim Oberliga-Absteiger antreten. Yannick Wolf, Tim-Marten Wick und Kevin Link stehen wieder im Kader.

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05. Oktober 2018, 10:55 Uhr

Gettorf | Seit 271 Minuten ist der Gettorfer SC in der Fußball-Landesliga Schleswig ohne Gegentor unterwegs. Eine stolze Zahl, zumal es der Elf von Trainer Christian Schössler in den sieben Spielen davor nur gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten Schleswig 06 gelang, ohne Gegentreffer zu bleiben. „Wir haben die Defensive gestärkt. Das hat zuletzt richtig gut geklappt“, sagt der GSC-Coach zufrieden. Heute, ab 14 Uhr, sind die Gettorfer beim Oberliga-Absteiger TSV Friedrichsberg-Busdorf gefordert. Wenn nach 90 Minuten der Abpfiff ertönt, wollen die Gäste gerne bei 361 Minuten ohne Gegentor angekommen sein.

Die Voraussetzungen für den vierten Sieg in Folge sind gut. Beim GSC kehren Yannick Wolf, Kevin Link und Tim-Marten Wick in den Kader zurück. Für Außenstürmer Link dürfte es nach einer Urlaubswoche ohne Training wohl nicht für die Startelf reichen, die anderen beiden haben wohl ganz gute Karten, zumal mit Lennart Gravert ein Defensivakteur diese Woche fehlt, den Wick ersetzen könnte.

Der TSV Friedrichsberg-Busdorf gehört erneut zu den Gegnern, über die Schössler wenig bis gar nichts weiß. Das war jedoch auch schon zuletzt gegen den VfR Horst (3:0), IF Stern Flensburg (2:0) und den FC Reher/Puls (3:0) der Fall. „Wir fahren damit ja ganz gut, nicht so viel über den Gegner zu wissen“, schmunzelt Schössler. Das 4:0 der Gastgeber über den MTSV Hohenwestedt und das 2:0 über den Osterrönfelder TSV, lassen aber aufhorchen. Aus den ersten sechs Spielen holten die Schleswiger nur einen Sieg, gingen aber fünf Mal als Verlierer vom Platz und ordneten sich am Tabelleende ein. „Sie haben sich aber gefangen“, sagt Schössler mit Blick auf die neun Punkte aus den vergangenen vier Partien des TSV.

Wie immer ist dem Gettorfer Coach aber der Blick auf sein eigenes Team wichtiger, als sich zu intensiv mit dem Gegner zu beschäftigen. Nach der Derby-Schmach gegen den Eckernförder SV (1:3) blieben die Gettorfer drei Partien in Folge ohne Gegentor. „Wir greifen jetzt nicht mehr so früh an und lassen dem Gegner mehr den Ball“, erklärt Schössler. „Vielleicht geht das etwas zulasten unserer eigenen Torchancen, wobei wir uns die auch weiterhin herausspielen. Nur eben anders als vorher.“

Die Gettorfer haben einen Lauf und Konstanz, vor allem in ihre Defensive bekommen. So spricht eigentlich wenig für ein jähes Ende ihrer Siegesserie.

EZ-Tipp: 0:3.

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