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André Reins in Topform

vom

41. Reitturnier des Koseler RV: Nässe macht Pferden zu schaffen / Kreismeister Reins unbeeindruckt

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erstellt am 14.Aug.2013 | 03:09 Uhr

Kosel | Bereits zum 41. Mal fand in diesem Jahr am zweiten Augustwochenende das Reitturnier des Koseler Reitvereins statt. Dabei gab es für Aktive und Besucher sowohl heftige Regenfälle als auch Sonnenschein. Dennoch gab der Veranstalter alles, um bestmögliche Bedingungen zu schaffen. Vorsitzende Hannelore Beyer berichtet: "Wir hatten eine gute Auslastung in den Prüfungen, nur in den höheren Prüfungen gab es wegen des Wetters kleinere Starterfelder. Zum ersten Mal seit 35 Jahren gab es auch eine neue Bewirtung vom Koseler Hof. Außerdem haben wir das erste Mal eine Station des Balios-Hunter-Cup ausgetragen. Diese Prüfungen wurden sehr gut angenommen." Hier verließen Dr. Wolfgang Urbach auf Luzi-Caro und Miriam Koch auf Super Sonic als Sieger den Platz.

Auch zu Beginn der zweiten Abteilung der Stilspringprüfung der Klasse L war es reichlich nass, was die ersten Pferde, die an den Start gingen, zu irritieren schien. Sie verweigerten ungewöhnlich häufig. Nach einer fünfminütigen Pause lief es besser. Berit Schulz auf Akteur absolvierte eine schnelle und sichere Runde, die die Richter für gut befanden und mit einer 8,0 belohnten. Die danach startende Ragna Thiesen (RC Damp) ritt auf Carlina in feinster Manier durch den Parcours. Sie bekam die Höchstnote 8,2. Die 36-jährige freute sich über den Sieg mit der sechsjährigen Stute: "Carlina dreht immer gute Runden. Auf dem Abreiteplatz haben wir wegen der Bodenverhältnisse nur wenige Sprünge gemacht. Drinnen ging es besser."

Zum M-Springen reisten nur noch die Hartgesottenen an. Dabei war es vor allem einer, der sich in Top-Form präsentierte: Kreismeister André Arns. Bereits am Vortag war er mit Pacaja in der Stilspringprüfung der Klasse M erfolgreich - und auch diesmal ritt er allen davon. In der Springprüfung der Klasse M* flog er mit seinem Schimmel Chester über die Hindernisse und ließ die 21 Konkurrenten hinter sich. Es war eben sein Wochenende wie der 43-Jährige berichtet: "Ich hatte immer ein gutes Gefühl. Alle Pferde liefen super. Vor dem M-Springen sprang Chester schon so hoch, da hab ich nur gedacht, lass fließen - und das hat geklappt. Chester hat immer Spaß am Springen."

In der abschließenden Springprüfung Klasse M** mit Stechen lief es ebenso rund. Diesmal setzte sich der Springreiter mit seinem siebenjährigen Colour your life, den er zuvor auf dem dritten Rang platzierte, an die Spitze. "Colour ist noch sehr jung", berichtet Arns. "Nach einigen Anlaufschwierigkeiten wird er immer besser. Vor dem Stechen dachte ich, Sabine mit der Fuchsstute zu schlagen wird schwer, aber dann schneller zu sein, das soll schon was heißen."

Besonders lobten die Reiter die Flexibilität des Veranstalters, der den Dressur abreiteplatz kurzerhand für die Springreiter zur Verfügung stellte, um bessere Vorbereitungsmöglichkeiten zu schaffen.

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