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Handball-Oberliga : Altenholzerinnen belohnen sich nicht – HG OKT II geht in zweiter Hälfte unter

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In Stockelsdorf ging der Rumpftruppe aus Altenholz erst in der Schlussphase die Kraft aus. Die HG OKT II kam auch mit Verstärkung aus der ersten Mannschaft unter die Räder.

Owschlag | Der amtierende Meister der Handball-Oberliga der Frauen, TSV Altenholz, ist derzeit nicht vom Glück verwöhnt. Einerseits sind die Schützlinge von Trainer Hauke Scharff von zahlreichen Verletzungen gebeutelt und konnten nur mit einer Rumpftruppe antreten. Andererseits kam dann auch noch Pech dazu. So geschehen bei der 23:24-Niederlage beim ATSV Stockelsdorf. Für die HG OKT II sollte es eigentlich ein Befreiungsschlag werden, um die Mannschaft aus den unteren Tabellengefilden zu befreien. Dafür wurden extra Spielerinnen aus dem Kader der 3. Liga abgestellt. Das alles nützte nichts. In eigener Halle gab es mit 22:42 gegen den SC Alstertal/Langenhorn eine deftige Niederlage. Die HG OKT II steht nun allein am Tabellenende.


ATSV Stockelsdorf – Altenholz       24:23 (12:13)

„Wir wussten, dass wir mit den verbliebenen sechs Spielerinnen aus dem Kader sowie zwei A-Jugendlichen über uns hinauswachsen mussten“, berichtet Scharff. Und die Altenholzerinnen taten dies auch. Dass es am Ende nicht reichte, war nach Aussage des Altenholzer Trainers einfach nur der fehlenden Kraft geschuldet. „Ich ziehe meinen nicht vorhandenen Hut vor der Leistung meines Rumpfkaders. Die haben eine großartige Moral gezeigt. Schade nur, dass der kämpferische Einsatz nicht belohnt wurde“, fieberte der Altenholzer Trainer in den letzten Minuten dem Abpfiff entgegen.

Die Altenholzerinnen, bei denen kurzfristig auch noch Torfrau Yvonne Guttau ausgefallen war, zeigten in Stockelsdorf eine überragende Leistung. Besonders Nina Lyke rackerte nach dem Ausfall von Marieke Most für zwei. „Wir haben durchweg geführt“, berichtet Scharff, zu dessen Freude sich seine Mannschaft bis zur 51. Minute sogar mit 20:17 absetzen konnte. „In den letzten zehn Minuten fehlte die Kraft. Es schlichen sich einfache Fehler ein, die Stockelsdorf nutzen konnte“, sagt der Altenholzer Coach, der in der Folge die Führung Tor um Tor schwinden sah. Eine Minute vor dem Abpfiff gingen die Gastgeberinnen mit 24:23 in Führung. „Wir haben den Ball vertändelt, und Stockelsdorf konnte die Restzeit herunterspielen“, berichtet Scharff, für den ein Unentschieden durchaus möglich gewesen wäre.

 

TSV Altenholz: Albrecht – Hauschild (3), Seidel, Ohm (1), Besteher (4), Thiesen (2), Selmer (1), Lyke (6), Meier (6).


HG OKT II – Alstertal/La. 22:42 (14:19)

„Wir haben uns in der ersten Hälfte noch gut verkauft, den Blitzstart der Gäste gut verdaut und uns nach dem 3:10 richtig ins Spiel hineingekämpft“, berichtet HG-OKT-Interimstrainer Clemens Propf, der für Detlev Sieper auf der Bank saß. Beim 11:13 (22.) konnte er wieder hoffen. Doch die erfahrenen Gäste nutzten die ersten kleinen Schwächen der HG, um bis zur Pause wieder auf 19:14 wegzuziehen.

„Irgendwie sind wir danach nicht mehr ins Spiel gekommen“, berichtet Propf. Das nutzte der Gast konsequent und setzte sich bis zur 47. Minute auf 34:19 ab. „Uns ist einfach nichts Sinnvolles mehr in Abwehr und Angriff eingefallen“, spricht Propf davon, dass die Mannschaft sich aufgegeben hatte.

 

HG OKT: Sacher – Trecziok, Zeiske (6/4), Tams, S. Jöns (2), Frahm, Hermann, Greinke (4), Sasse (1), Groß, Stachowski (2), Sieck-Pahl (2), Niese (5).


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