Handball-Oberliga : Altenholzer Revanche gegen Bredstedt misslungen

Zu viel Platz: Katja Ohm (re.) vom TSV Altenholz enteilt Bredstedts Kristin Hultzsch und erzielt ihren einzigen Treffer des Spiels.
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Zu viel Platz: Katja Ohm (re.) vom TSV Altenholz enteilt Bredstedts Kristin Hultzsch und erzielt ihren einzigen Treffer des Spiels.

In der Handball-Oberliga Hamburg-Schleswig-Holstein der Frauen kassierte der TSV Altenholz eine knappe Heimniederlage. OKT II muss sich Spitzenreiter Alstertal-Langenhorn geschlagen geben

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05. Februar 2018, 06:00 Uhr

Altenholz | Für das Rückspiel in eigener Halle hatte sich der TSV Altenholz in der Handball-Oberliga der Frauen einiges vorgenommen. Trainer Henning Berger und die Mannschaft brannten regelrecht auf die Revanche für die 19:22-Hinspielniederlage. Doch es blieb nur bei dem Vorhaben – am Ende stand der TSV Altenholz mit 23:24 (12:10) erneut mit leeren Hände da.

TSV Altenholz – Bredstedter TSV 23:24 (12:10)

„Wir hatten unsere Chancen und hätten schon in der ersten Halbzeit aus der 7:4-Führung nach knapp einer Viertelstunde mehr machen müssen“, moniert der Altenholzer Trainer Henning Berger die alles andere als optimale Wurfausbeute: „Wir haben Bredstedts Torhüterin Sarah Andresen regelrecht zum Weltmeister geworfen“. Der TSV Altenholz konnte dennoch bis zur Pause mit 12:10 die Führung verteidigen.

Die Gäste aus Bredstedt glichen nach dem Seitenwechsel zum 13:13 (34.) aus und ließen sich fortan nicht mehr abschütteln. Finja Heils Tor zum 23:22 (56.) sollte das letzte für die Gastgeberinnen in diesem Spiel bleiben, denn die Gäste vernagelten ihr Tor und erzielten nach dem 23:23 (57.) dann auch noch in der 59. Minute durch Kirsten Hultzsch den Siegtreffer zum 24:23. Den Altenholzerinnen reichte die Schlussminute nicht mehr zum Ausgleich.

TSV Altenholz: Guttau, Dibbern – Horn (7), Ohm (1), Saftig (2), Most (5/4), von Klein (1), Kelm, Lyke (1), Potthoff (1), Thielmann (1), Heil (3), Besteher, Schleemann (1).

HG OKT II – Alstert.-La.   29:36 (17:17)

Die zweite Mannschaft der HG OKT II lieferte dem Tabellenführer aus Hamburg im ersten Durchgang einen offenen Schlagabtausch. Dabei wurden die Abwehrreihen auf beiden Seiten etwas vernachlässigt, und auch die Torhüterinnen fassten nur wenige Bälle an. „Dass wir 17 Tore gegen diesen Gegner in einer Halbzeit werfen, ist schon eine starke Leistung. Natürlich hatten wir die Hoffnung, dass auch nach der Pause etwas geht“, sagt HG-Trainerin Sünje Schütt. Doch schon in der Phase direkt nach Wiederbeginn drehte sich die Partie schnell zu Gunsten der Gäste. Das lag allerdings zum Großteil an den Schützlingen von Sünje Schütt. „Wir haben zu viele Fehler gemacht, was Alstertal-Langenhorn sofort für Gegenstöße gtenutzt hat. Genau das ist ihr Spiel. Da haben wir sie leider stark gemacht“, sagt Schütt. So konnte sich der Favorit innerhalb kürzester Zeit ein Polster herauswerfen, welches das Team problemlos bis zum Abpfiff verteidigen konnte. „29 Tore gegen diesen Gegner sind gut. Wir müssen das Positive mitnehmen und gegen andere Gegner unsere Punkte holen“, blickt Schütt bereits auf das Spiel am kommenden Sonntag bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen.

HG OKT II: Schweinem, Schubbe, Burmeister – Otte (3), Greinke (5), Krück (7), Lenz, Fiering (2), Romeyke (5), Tams, Ley (4), Dins (2), Köhnholdt, Staack (1).

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