3. Handball-Liga : Altenholzer Negativphase beendet

Der Altenholzer Ole Diringer (Mitte) wird von den Hannoveranern Timo Paternoga (li.) und Kay Behnke höchst unsanft zu Fall gebracht.
Der Altenholzer Ole Diringer (Mitte) wird von den Hannoveranern Timo Paternoga (li.) und Kay Behnke höchst unsanft zu Fall gebracht.

Der TSV Altenholz bezwingt Hannover-Burgwedel vor nur 250 Fans mit 36:27.

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14. Oktober 2018, 18:45 Uhr

Altenholz | Erleichterung in Altenholz. Die wichtigen Punkte gegen Hannover-Burgwedel konnten in der 3. Liga Nord der Männer eingefahren werden. Die „Wölfe“ gewannen mit 36:27 (19:13).

Es war kein Feuerwerk, das gezündet wurde. Vielmehr war es eine solide Darbietung und eine deutliche Reaktion auf zuletzt schwache Leistungen, die zu zwei unnötigen Niederlagen geführt haben.

Der TSV setzte zunächst auf die Routiniers, die es dem Gegner schwer machten, zum Torabschluss zu kommen und gleichzeitig mit hohem Tempo nach vorne spielten. Beim Stand von 6:3 blockte Tommy Fängler gleich zweimal in Folge Rückraum-Würfe von Burgwedels Thomas Bergmann, ehe Ole Diringer im Gegenstoß auf 7:3 erhöhte (10.). Die Gäste aus Burgwedel haderten mit Gegner und Schiedsgericht, was Altenholz zu nutzen verstand.

Der Vorsprung wurde auf sieben Tore ausgebaut (17:10, 24.), bevor es mit 19:13 in die Pause ging. „Wir mussten abliefern, um wieder Sicherheit zu gewinnen. Gerade über Außen haben wir heute wieder Konstanz gezeigt, aber auch der Rest hat ein gutes Spiel gemacht. Auch wenn einige Gegentore unnötig waren, bin ich mit der Leistung der Mannschaft zufrieden“, sagt Altenholz’ Trainer Mirko Baltic.

In der zweiten Halbzeit spielte Altenholz weiter sein Spiel. Besonders Ole Diringer zeigte sowohl in der Abwehr, als auch im Angriff mächtig Biss und belohnte sich mit neun Treffern. Die Gäste kamen zwar noch einmal auf vier Tore heran (29:25, 49.), nach einer Auszeit von Baltic wurden aber auch die überhasteten Würfe, die in den vergangenen Spielen Probleme bereitet haben, schnell wieder abgestellt und eine komfortable Führung erspielt, sodass auch Nachrücker wie Alexander Williams etwas Spielzeit genießen durften.

„Die Fehlerquote war viel besser als in den jüngsten Spielen. Die Jungs haben sich endlich mal wieder belohnt“, sagt Co-Trainer Thomas Steinkrauß. Belohnt wurden die „Wölfe“ aber nicht in Sachen Unterstützung. Mit 250 Besuchern blieb der Großteil der Sitzplätze frei. „Es war ein schwieriges Datum. Durch Ferien und Konkurrenzveranstaltungen war heute enttäuschend wenig los. Wir hoffen, dass es zum Topspiel gegen Hildesheim wieder anders aussieht“, sagt der sportliche Geschäftsführer Matthias Fehrke.

TSV Altenholz: Landgraf, Jöhnck – Fängler (4), Ottsen (2), Dibbert (1), Köpke (2), Noack (1), Boldt (8/2), Klotz (1), Voigt (7), Williams (1), Diringer (9).

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