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Handball-Oberliga : Altenholz sagt Pokalteilnahme ab

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Das von Verletzungen gebeutelte TSVA-Team wäre am Wochenende im Pokal gefordert gewesen, wird aber nicht antreten.

Alles andere als optimal verläuft die Saison für den amtierenden Meister der Handball-Oberliga der Frauen, TSV Altenholz. Nach fünf Spieltagen steht der TSV auf Rang zehn, auf einem Platz also, mit dem zuvor keiner gerechnet hatte. Grund für das bisherige Abschneiden des Meisters: Eine ellenlange Verletztenliste.

So muss Trainer Hauke Scharff neben der schwangeren Melanie Bock auf weitere sieben Spielerinnen verzichten. „Derzeit sind Ann Christin Rütz, Natalie Tonn, Celina Böttcher, Nelly Thümer, Anna Detlefsen und Saskia Haase verletzt, Levke Rohwer befindet sich im Ausland“, berichtet Scharff, und hofft zumindest einige seiner Spielerinnen bald wieder im Kreise der Mannschaft begrüßen zu können.

Da er aber nur noch über einen stark dezimierten Kader verfügt, diesen durch Jugendspielerinnen auffüllen müsste, hat der TSV-Coach kurzfristig beschlossen, die Teilnahme am Pokalwettbewerb abzusagen. „Nach der neuen Form des Pokals hätten meine Spielerinnen am Sonntag zwei Spiele über jeweils 50 Minuten gegen den SV Sülfeld und bei einem Sieg dann noch gegen den Sieger aus der Begegnung Tills Löwen gegen den TSV Wattenbek bestreiten müssen“, erklärt Scharff. Das wäre ohne die nötigen Wechsel-Möglichkeiten während des Spiels, ein zur großer Kraftaufwand gewesen. „Die Gesundheit meiner Spielerinnen geht vor. Für uns hat die Punktserie sowieso Vorrang. Wir wollen unter keinen Umständen weitere Verletzungen riskieren“, will der Altenholzer Coach lieber unter der Woche Trainingsspiele mit seiner Mannschaft machen, um Spielpraxis zu sammeln.

Zurückblickend auf die bisherigen Partien stellt Scharff fest: „Die beiden Partien, die wir gewonnen haben, gingen deutlich an uns. Die Niederlagen dagegen fielen knapp mit ein oder zwei Toren aus.“ Für den Altenholzer Trainer stellt sich die Frage, wie es wohl gelaufen wäre, wenn er von Beginn an mit voller Mannschaft hätte spielen können. „Da sich der Kader im Umbruch befindet, haben wir uns nicht auf die Fahnen geschrieben, in diesem Jahr mit um die Meisterschaft zu spielen. Ich glaube aber dennoch, wir würden der HSG Jörl und der SG Todesfelde/Leezen dicht auf den Fersen sein“, hofft der Altenholzer Coach durch Siege in den kommenden Spielen bei der SG Altona und gegen die HG OKT II schnell ein positives Punktekonto zu erreichen.

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