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3. Handball-Liga : Altenholz kann den Oranienburger HC überholen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die „Wölfe“ müssen morgen beim Tabellenzehnten antreten. Trainer Bech fordert Mix aus Lockerheit und Fokussierung.

Altenholz | Vor einem wichtigen Schlüsselspiel stehen die Altenholzer „Wölfe“ in der 3. Handball-Liga Nord der Männer. Das Team von Trainer Mannhard Bech hat noch fünf Spiele zu bestreiten. Das erste beim Oranienburger HC am Sonnabend, ab 18.30 Uhr. Die Gastgeber stehen mit nur einem Punkt mehr auf Platz zehn der Tabelle. Für die „Wölfe“ hat das Spiel wegen der Konkurrenzsituation natürlich einen großen Stellenwert. Aber auch die Gäste dürften sehr motiviert sein, da sie das Hinspiel mit 20:28 deutlich in Altenholz verloren hatten. Auf die eigentliche Leistungsstärke des OHC lässt dieses Ergebnis aber keine Rückschlüsse zu, da die Gäste damals mit nur acht Feldspielern angereist waren und bereits nach 22 Minuten wegen einer Disqualifikation einen wichtigen Rückraumspieler verloren hatten. Für Altenholz ist es das erste von drei Auswärtsspielen. Die beiden anderen beim SC Magdeburg II und bei der TS Großburgwedel dürften kaum leichter werden.

Die Altenholzer benötigen die Punkte unbedingt, denn im Abstiegskampf ist alles noch sehr eng. Eine Liga nach unten geht es für drei Letztplatzierten der Staffel. Geht man davon aus, dass der HSV Insel Usedom als Letzter mit 5:45 Punkten schon aus dem Rennen ist, ist der Kampf um die anderen Plätze noch völlig offen, zumal man nicht weiß, was sich die Füchse Berlin II einfallen lassen, um nicht abzusteigen. Der Vorteil der Randkieler ist, dass sie auf die stark gefährdeten Füchse Berlin II schon vier Punkte und vor den Stralsunder HV sogar fünf Punkte Vorsprung haben.

„Wir müssen in den letzten fünf Spielen den nötigen Mix aus Fokussierung und Lockerheit finden“, weiß Bech auch, dass seine Mannschaft gerade auswärts sehr in eine Richtung tendiert. „Auswärts waren wir entweder ganz schlecht oder super stark“, wünscht sich der Altenholzer Trainer nicht nur in Oranienburg, sondern auch bei den anderen Auswärtsspielen natürlich eine gute Leistung seines Teams.

Der TSV Altenholz wird morgen in Oranienburg mit der Mannschaft antreten, die sich zuletzt im Heimspiel gegen den Spitzenreiter Dessau-Rosslauer HV (25:28) so gut schlug. „Wir dürfen uns nicht wieder Mitte der zweiten Halbzeit einen Einbruch leisten. Auch Oranienburg hat mit Christoph Genilke, Robin Manderscheid und Dominic Kehl im Rückraum so wie Kreisläufer Robert Stelzig und dem Rechtsaußen Robert Kählke sehr erfahrenen Spieler“, befürchtet der Altenholzer Coach, dass auch Oranienburg so einen Einbruch der Altenholzer natürlich ausnutzen könnte.

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