Handball-Oberliga : Altenholz hat harte Nuss zu knacken

Helena Thielmann  ist mit dem TSV Altenholz heute bei der SG Todesfelde/Leezen zu Gast.
Helena Thielmann ist mit dem TSV Altenholz heute bei der SG Todesfelde/Leezen zu Gast.

In der Handball-Oberliga der Frauen ist Altenholz bei Todesfelde/Leezen zu Gast. OKT II hofft auf Punkte beim MTV Herzhorn.

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09. Dezember 2017, 05:50 Uhr

Altenholz | Eine ganz harte Nuss hat der TSV Altenholz in der Handball-Oberliga der Frauen zu knacken. Die Schützlinge von Trainer Henning Berger sind heute bei der SG Todesfelde zu Gast. Bei der HG OKT II hat sich bisher noch nicht Neues ergeben. Sünje Schütt betreut weiterhin die Mannschaft und will versuchen, sich mit ihr beim MTV Herzhorn durchzusetzen.

MTV Herzhorn – HG OKT II   Heute, 17 Uhr

„Beide Mannschaften müssen unbedingt punkten“, spricht HG-Trainerin Sünje Schütt von einem richtungweisenden Spiel. „Wir sind gewarnt. Auch wenn wir in der vergangenen Saison recht gut aussahen, konnten wir doch aus Herzhorn nichts Zählbares mitnehmen.“ Schütt rechnet erneut mit einem harten, körperbetonten Spiel, da beide Teams Punkte brauchen, um sich weiter ins Mittelfeld vorzuarbeiten.

Der ohnehin schon dünn besetzte Kader der HG OKT II ist nach einigen Ausfällen bei der weiblichen Jugend A im letzten Spiel bei der HSG Handewitt/Nord Harrislee weiter geschwächt. „Da die A-Jugend am Sonntag auch noch gegen den TSV Ellerbek spielt, kann ich noch nicht sagen, mit was für einem Kader wir nach Herzhorn reisen. Das wird sich erst kurzfristig finden“, sind die personellen Aussichten, so meint Sünje Schütt, alles andere als optimal.

SG Todesfelde/Leezen – Altenholz  Heute, 18 Uhr

Der gastgebende Tabellensiebente verfügt über einen starken Rückraum mit Laura Johanna Riehl, Mirlinda Hani und Anna Lena Grell, der nicht nur über höherklassige Erfahrungen verfügt, sondern auch in den vergangenen Spielen durchweg für bis zu 30 Tore gut war.

„Das wird ein hartes Stück Arbeit“, erwartet Henning Berger eine sehr robuste Abwehrarbeit der Gastgeberinnen. „Wir werden im Angriff lange und geduldig spielen müssen und dann unsere Chancen auch konsequent wahrnehmen“, hat Berger seinen Spielerinnen Geduld im Angriff gepredigt. Was mindestens ebenso wichtig wird ist auch die Defensive. „Wir müssen den Kampf annehmen, dagegenhalten und dürfen uns nicht einschüchtern lassen“, hofft Berger darauf, dass seine jungen Spielerinnen beim Gastgeber ordentlich zupacken.

Personell sieht die Lage beim TSV Altenholz alles andere als optimal aus. Johanna Horn, Donata Potthoff und Jenny Janczek fallen aus. Der Einsatz von Henriette Seidel, die an einer Fußverletzung leidet, ist noch fraglich.

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