Fussball : Altenholz fordert den TSV Schilksee

Im Testspiel gegen den 1. FC Schinkel hatte der Altenholzer Angreifer Pierre Didier Webessie (li.) viele Freiräume. Heute kommt es im Kreispokal-Achtelfinale zum Härtetest gegen Schilksee.
Im Testspiel gegen den 1. FC Schinkel hatte der Altenholzer Angreifer Pierre Didier Webessie (li.) viele Freiräume. Heute kommt es im Kreispokal-Achtelfinale zum Härtetest gegen Schilksee.

Im Kreispokal empfängt der Landesligist im Achtelfinale heute den Nachbarn aus der Oberliga.

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18. Juli 2018, 06:00 Uhr

Nach dem lockeren Saison-Aufgalopp beim 8:0-Sieg in der ersten Runde des Kieler Kreispokals am vergangenen Sonnabend, geht es für den TSV Altenholz nun mit einem prestigeträchtigen Derby weiter. Heute, ab 19 Uhr, empfängt die Elf von Trainer Kristian Hamm den Oberligisten und direkten Nachbarn TSV Schilksee. Es geht um den Einzug ins Viertelfinale.

Nicht nur die Altenholzer hatten in der ersten Pokalrunde gegen den unterklassigen SC Fortuna Wellsee keine Probleme, auch der TSV Schilksee ließ beim 3:0-Sieg beim Kreisklassisten TSV Melsdorf nichts anbrennen. Die Tore für den Favoriten erzielen Rezan Acer, Tim Rathjens und Enis Jashari.

So ganz glücklich werden sicherlich beide Teams mit dem frühen Aufeinandertreffen im Pokal nicht sein. Auf der anderen Seite ist es ein echter Härtetest für die anstehende Liga-Spielzeit. „Man will als Fußballer ja auch vor Aufgaben gestellt werden. Jedes Spiel 8:0 zu gewinnen, ist ja auch nicht befriedigend. Insofern ist das Spiel gegen Schilksee schon eine gute Möglichkeit für uns, wieder etwas dazu zu lernen“, sagt Hamm.

Bisher zeigten sich die Altenholzer in den Testspielen noch nicht bei 100 Prozent und unterlagen unter anderem im Finale um den Gettorfer Sommerpokal dem GSC deutlich mit 0:5. „Wir wollten in diesem Spiel Schwachstellen bei uns aufdecken – das ist uns eindrucksvoll gelungen“, sagt Hamm scherzend. Überbewerten will er das Ergebnis nicht, allerdings zeigte sich eben deutlich, dass die Eingespieltheit beim TSVA noch nicht gegeben ist. Das kann bei elf Neuzugängen, die im Sommer aus verschiedenen Richtungen den Weg in den Altenholzer Kader fanden, aber auch noch nicht der Fall sein – und geht dem TSV Schilksee ähnlich. Denn auch die Gäste aus der Oberliga haben eine Hand voll Neuzugänge präsentiert. Darunter mit André Volkers auch ein ehemaliger Altenholzer. Auf der anderen Seite würde auch Janosch Barho ein Wiedersehen mit seinem Ex-Klub feiern, doch der ehemalige Schilkseer und Neu-Altenholzer wird urlaubsbedingt fehlen. Genauso sind auch Lars Bellmann und Malte Callsen im Urlaub, Lasse Jensen, Fabian Hunze, Tim Netz und Nils Wölki fehlen verletzt. Wölki hat es dabei ganz schwer erwischt: Im ersten Spiel des Gettorfer Sommercups riss sich der ehemalige A-Jugendliche das Kreuzband. „Ganz ärgerlich für ihn und für uns. Er hat eine tolle Präsenz auf dem Platz“, sagt Hamm, der zudem auf den gesperrten Jonas Schäfer verzichten muss.

Bei den Schilkseern stehen mit Yannik Jakubowski oder Rezan Acer noch namhafte Spieler im Kader, die große Qualität mitbringen. „Jakubowski hat sich zuletzt ja wieder sehr treffsicher gezeigt“, weiß Hamm und spricht die insgesamt sieben Tore aus den Testspielen gegen Audorf (7:1) und Landesligist SV Sckackendorf (4:0) an. „Das wird eine schöne Aufgabe für uns. Gegen solche Gegner lernt man“, sagt Hamm. Ebenfalls sehr spannend ist Sturm-Youngster Enis Jashari, der in der Vorsaison in der A-Jugend-Oberliga für den TSV Kronshagen 12 Tore in zehn Spielen schoss. Hamm sagt: „Klar ist Schilksee der Favorit, aber wir wollen auf uns gucken und mutig agieren. Wir haben nichts zu verlieren.“

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