Handball-Oberliga : Altenholz feiert Derby-Erfolg

Katharina Ley (Mi.) aus der OKT-A-Jugend setzt sich hier gegen die Altenholzerinnen Marieke Most (li) und Finja Heil durch.
Katharina Ley (Mi.) aus der OKT-A-Jugend setzt sich hier gegen die Altenholzerinnen Marieke Most (li) und Finja Heil durch.

Die Randkielerinnen setzen sich in Kropp mit 24:17 gegen die HG OKT II durch.

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19. März 2018, 06:00 Uhr

Kropp | Der TSV Altenholz hat seine letzte Chance auf einen Derby-Sieg in der Handball-Oberliga der Frauen genutzt. Nach zwei Niederlagen gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen und ebenfalls einer Pleite im Hinspiel gegen die HG OKT II kamen die Randkielerinnen am Sonnabend in Kropp zum ersten prestigeträchtigen Erfolg. Durch das 24:17 (11:10) hat die Mannschaft von TSV-Trainer Henning Berger nun eine sehr gute Ausgangsposition für die restlichen Spiele, um die Klasse zu halten. Genau das kann die HG OKT II von sich nicht mehr behaupten. Das Team bleibt Vorletzter und hat bereits die meisten Spiele der abstiegsbedrohten Mannschaften absolviert. Es wird eng.

Wie von Trainerin Anna Heyck-Schäfer angekündigt, begann ihre HG mit einer 3:2:1-Deckung. Das hatte zuletzt gegen Esingen noch sehr gut funktioniert – doch Altenholz hatte sich darauf eingestellt. „Wir haben es so erwartet und hatten daher Lösungen parat“, sagt Berger. Nach etwa 15 Minuten wechselte OKT II dann auch wieder in eine 6:0-Formation, was deutlich besser klappte. Jedenfalls vorerst. Bis kurz vor dem Pausenpfiff hatte Altenholz sich beim 10:7 (27.) schon etwas abgesetzt, doch die HG nutzte zwei, drei kleine Fehler bei den Gästen, um noch auf 10:11 aufzuschließen. „Wir hätten es auch schon früher deutlicher gestalten können, wenn wir uns diese völlig unnötige kurze Schwächephase nicht erlauben“, sagt Berger.

Nach dem Seitenwechsel blieb es noch zehn Minuten ausgeglichen, „dann fehlte uns im Abschluss die letzte nötige Konsequenz“, erklärt Heyck-Schäfer. Das machte sich schnell auf dem Spielbericht bemerkbar. Beim 13:13 (39.) war noch alles offen, doch schon fünf Minuten später lag der TSVA mit 17:13 vorne. „Wir hatten auch weiterhin gute Chancen, haben sie aber eben nicht mehr so zwingend abgeschlossen“, sagt die OKT-Trainerin. Ihr Team bekam keinen Fuß mehr in die Tür – das Spiel ging mit 17:24 deutlich verloren. Heyck-Schäfer versucht positiv in die restlichen Spiele zu gehen: „Das Potenzial ist vorhanden, da bin ich mir weiterhin sicher.“

Beim TSV Altenholz dagegen konnte sich Trainer Berger über eine gute Leistung freuen. Im Rückraum nutzten Finja Heil und Katja Ohm ihre Räume, während Marieke Most klug Regie führte und Johanna Krass im TSV-Tor immer mal wieder einen schweren Ball abkaufte. Zudem gab Lisann Baller ihr Oberliga-Debüt und erzielte von Linksaußen noch zwei Tore. „Wir waren insgesamt einfach die bessere Mannschaft und haben eine sehr kompakte Abwehr gestellt“, lobt Berger, der aber immer noch nicht mit dem Abstiegskampf abgeschlossen hat. „Ein paar Punkte sollten wir noch holen.“

HG OKT II: Schweinem, Burmeister – Romeyke (3/1), Dins (1), Köhnholdt (1), Bremer, Greinke (2), Krück (4/2), Kuchel, Fiering (5), Haudrup (1), Ley.

TSV Altenholz: Dibbern, Krass – Baller (2), Ohm (6), Saftig, Most (5/3), von Klein (3), Kelm, Lyke, Thielmann, Heil (7), Besteher, Schleemann (1).

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