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Altenholz bleibt Preetzer Angstgegner

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Fußball-Schleswig-Holstein-Liga: Gastgeber nach dem 3:0-Erfolg so gut wie gerettet

shz.de von
erstellt am 13.Mai.2013 | 10:02 Uhr

Altenholz | Jetzt fehlt nur noch ein Sieg, und die Altenholzer Fußballer haben den Klassenerhalt in der Schleswig-Holstein-Liga unter Dach und Fach gebracht. Nach dem 3:0 (1:0)-Heimerfolg gegen den Preetzer TSV steht die Elf von Trainer Harry Witt mit 33 Punkten im unteren Mittelfeld. "Wir brauchen aus den verbleibenden Spielen noch drei Punkte. Dann sollte es reichen", rechnet Witt vor.

Gegen die Preetzer spielen die Altenholzer gerne. Zumindest waren sie in der jüngsten Vergangenheit stets erfolgreich. Und so sollte es auch am Sonnabend wieder sein. Die Gäste hatten zwar ein optisches Übergewicht, und spielten einen technisch sauberen Fußball, doch schafften sie es gegen defensiv gut organisierte Altenholzer nicht, sich zwingende Torchancen heraus zu spielen. Die Gastgeber schlugen dagegen gleich bei ihrer ersten gelungenen Offensivaktion gnadenlos effektiv zu: Philip Bruhn setzte sich schön über Rechtsaußen durch, legte in die Mitte zurück, wo Lasse Jensen per Schlenzer den Preetzer Keeper Lennart Weidner - der früher das Tor des Gettorfer SC hütete - zum 1:0 überwand (36.). Kurz vor der Pause zeigte dann noch Patrik Borger im TSVA-Tor, warum er viele Jahre beim FC St. Pauli im Profibereich aktiv war, als er einen Schuss von Arne Duggen aus dem Winkel fischte (45.).

Nach dem Seitenwechsel stand Borger schon wieder im Mittelpunkt. Nach einem an Florian Ziehmer verwirkten Foulelfmeter, behielt der Ex-Profi gegen Erdogan Cumur die Nerven und parierte den Strafstoß (46.). "Wenn wir hier den Ausgleich machen, läuft dieses Spiel ganz anders", glaubt der Preetzer Coach Stefan Fischer. Er hatte vermutlich recht, denn die Preetzer spielten auch fortan weiter nach vorne, doch sie rannten sich zu oft fest, und Altenholz konterte konsequent. Nach 67 Minuten war es der starke Franko Milbradt, der als eine Art "falscher Neuner" auf allen Offensivpositionen zu finden war, der das 2:0 durch René Joswig perfekt vorbereitete. Auch das 3:0 von Lasse Jensen bereitete Milbradt vor, als er dem Preetzer Broder Hansen den Ball klaute (83.). In den letzten fünf Minuten vergaben Jensen per Heber neben das Tor und Maximilian von Randow für die Gäste aus drei Metern ein torreicheres Ergebnis.

Harry Witt fand neben lobenden Worten für sein Team auch anerkennende Worte für die Preetzer: "Sie sind technisch gut, sind aber einfach nicht zu Torchancen gekommen. Bei uns hatte ich das Gefühl, dass wir in der ersten Hälfte mit angezogener Handbremse gespielt haben. Nach dem Wechsel haben wir uns besser bewegt." In den verbleibenden vier Spielen geht es für die Altenholzer nun noch zu Hause gegen Schleswig, und auswärts nach Heide, Meldorf und Eichede.TSV Altenholz: Borger - Hodaj, Peters, Witthöft, Patzel (46. T. Ceynowa) - Somodi, M. Ceynowa - Joswig, Bruhn (82. Link), Jensen - Milbradt (86. Ehlers.).

Preetzer TSV: Weidner - Degenhardt (46. Dreier), von Randow, Hansen, Heine - Göben, T. Ziehmer (75. Wolf) - Cumur (66. Braasch), F. Ziehmer, Degdo - Duggen.

SR: Becker (Bad Segeberg)

Zuschauer: 100

Tore: 1:0 Jensen (36.), 2:0 Joswig (67.), 3:0 Jensen (83.).

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