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Golf : Altenhofer Heimspieltag soll zehn Punkte bringen

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der Golf-Regionalliga wollen die GCA-Damen auf eigenem Platz die Vorentscheidung im Aufstiegsrennen. Die Herren schlagen bereits ab 7.30 Uhr ab.

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erstellt am 09.Jun.2017 | 06:00 Uhr

Altenhof | Zumindest für die Damenmannschaft des GC Altenhof kann an diesem Sonntag, im Heimspieltag der Golf-Regionalliga Nord, bereits eine Vorentscheidung fallen. Das Team von Trainer Nils Sallmann hat die ersten beiden Spieltage gewonnen und würde mit dem Sieg auf eigenem Platz beste Karten haben, den sofortigen Wiederaufstieg in die 2. Liga zu schaffen. Davon sind die stark verjüngten GCA-Herren weit entfernt. Für sie geht es darum, den Heimvorteil zu nutzen und mit fünf Punkten am 3. Spieltag wieder auf Platz drei der Tabelle zu springen, sodass nicht der nächste Abstieg droht.

Nach den Heimspieltagen in der 1. und 2. Liga, die dem GC Altenhof bundesweit Beachtung und viel Lob einbrachten, wird in der Regionalliga am Sonntag alles natürlich eine Nummer kleiner. Der Club verzichtete auf die große Werbetrommel, erwartet aber dennoch wieder viele Golf-Interessierte auf seiner Anlage. Diese befindet sich in einem tadellosen Zustand, auch wenn sich die Geschwindigkeit einiger Grüns doch etwas unterscheidet. Eine Tatsache, die den Heimteams zu Gute kommen müsste, da sie genau wissen, welche Löcher sich zum angreifen eignen und welche nicht.

Los geht es früh am morgen mit den Herren, die bereits um 7.30 Uhr auf Tee 1 genau vor dem Clubhaus abschlagen werden. Nachdem alle Spieler auf der Runde sind, folgen um 10.30 Uhr die Damen, ebenfalls von Bahn 1 startend. Da es bei den Damen nur die sechs Einzel gibt, steht dann schon am Nachmittag der Tagessieger fest. Die Herren werden dagegen ab 13.30 Uhr ein zweites mal auf die Runde gehen, wenn die vier Vierer anstehen. Genau in dieser Disziplin hatten die Altenhofer zuletzt große Probleme. Wie wichtig diese vier abschließenden Runden jedoch sind, zeigte sich zuletzt am 2. Spieltag, als die GCA-Herren nur drei Schläge hinter Platz eins nach den Einzeln lagen, am Ende aber wegen der schwachen Vierer weit zurückfielen und nur Rang vier ins Clubhaus brachten. Das bedeutete, dass der GCA auf einen Abstiegsplatz in der Tabelle abrutschte.

„Wir haben das Trainingspensum nochmal erhöht und uns fast ausschließlich auf die Vierer konzentriert“, erklärt Yannick Oelke. Er ist guter Dinge, dass sich das Sonntag auf der Scorekarte bemerkbar macht.

Überraschungen bei der Aufstellung wird es nicht geben. Oelke vertraut seiner Mannschaft, die auch zuletzt in Hamburg-Holm abschlug. Neben Topspieler Moritz Ackerhans werden also wieder Julius und David Heydorn, Jonas Alexander Stark, Tammo Pohlmann, Tobias Kerster Weiß, Nicolas Rißling und Max Ernst in den Einzeln antreten. Philip Krück und Jonas Mielck sind weitere Optionen für die Vierer. Dass die vielen jungen Spieler, die bisher noch keinen Heimspieltag erlebt haben, nervös sind, glaubt Oelke nicht. „Das wird sie eher pushen. Alle Youngster bei uns sind nervenstark – da habe ich gar keine Bedenken.“

Der Blick auf die bisherigen Ergebnisse zeigt, dass die Damen des GC Altenhof sich eigentlich nur noch selber schlagen können. Bisher haben sie – auch in der Breite – ein gutes Niveau gezeigt. Daher fordert Headpro Sallmann nun nochmals eine Verbesserung: „Unser Ziel ist es, mit einem Gesamtergebnis von +25 Erster zu werden. Meine Spielerinnen sollen an ihre Leistungsgrenze gehen.“ Katharina Drerup wird Sonntag fehlen, dafür bekommt Nicole Kunz ihre Chance. Johanna Jacobi steht als Ersatzspielerin bereit. „Wir freuen uns auf den Spieltag und werden ein guter Gastgeber sein“, sagt Sallmann. Nur sportlich will er natürlich keine Geschenke verteilen.

 

SPLITTER

 Durch die Abstiege beider Mannschaften, ist auch das Budget für den Leistungssport im GCA gekürzt worden. Auf Werbung für den Heimspieltag hat der Club also verzichtet.  Henner Stübinger (Verantwortlicher für Leistungssport) hat in enger Zusammenarbeit mit Jugendwartin Angelika Ackerhans und der Hilfe von  20 bis 30  Eltern und Mitgliedern die Organisation gestemmt.

 Nach ihrer Babypause greift auch Chris Kobarg in dieser Spielzeit wieder zum Schläger. An den ersten beiden Spieltagen war sie beste Altenhoferin. „Ich ändere gerade ein paar Kleinigkeiten an meinem Schwung“, sagt sie. Eine Toprunde erwartet sie daher nicht, „aber über eine Runde nah an Par würde ich mich riesig freuen.“ Auch die Vorfreude auf das Heimspiel ist schon da. „Das ist natürlich etwas besonderes. Ich wünsche mir fünf Punkte und keine Drei-Putts.“

 Damit der Heimspieltag auch wirklich einen Vorteil für die heimischen Teams bedeutet, haben die Trainer die Möglichkeit, die gesetzten Fahnenpositionen am Spieltag mit dem Greenkeepern abzustimmen.  Keinen Einfluss können die Trainer auf das Wetter nehmen. „Nach unseren Übungsrunden am vergangenen Sonntag hat der starke Regen unter der Woche den Platz total verändert. Er spielt sich jetzt wieder viel länger, da die Bälle nach dem Aufkommen nicht mehr auf dem trockenen Boden rollen“, erklärt Sallmann.

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