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Handball-POkal : Abwehr muss wieder sicher stehen

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Im Viertelfinale des HVSH-Pokals der Frauen kann Drittligist HG OKT mit einem Sieg beim SH-Ligisten MTV Herzhorn das Final-Four-Ticket lösen.

shz.de von
erstellt am 17.Dez.2015 | 15:24 Uhr

Owschlag | Natürlich wünscht es sich die HG OKT, als Drittligist den Sprung ins Final-Four-Turnier um den HVSH-Handballpokal zu schaffen, doch mit dem Schleswig-Holstein-Ligisten MTV Herzhorn steht vor diesem Ziel am Sonnabend, ab 16 Uhr, noch eine Hürde, die es zu überspringen gilt. Wie schnell auch ein Drittligist auf der Strecke bleiben kann, erlebte der TSV Travemünde, der beim Oberligisten TSV Wattenbek mit 23:28 ausschied. Die beiden anderen Drittligisten, SV Henstedt-Ulzburg und TSV Nord Harrislee, dagegen setzten sich in ihren Spielen durch.

„Wenn man davon ausgeht, dass wir zwei Klassen höher spielen, sind wir natürlich Favorit. Wir sollten athletisch dem Gastgeber überlegen sein“, sagt HG-Trainer Vagn Hansen, der aber eine Reihe von anderen Problemen sieht. Das wohl schwerwiegendste ist für die Gäste das Klebemittelverbot in der Halle in Krempe. „Meine Spielerinnen sind es nicht gewohnt, ohne ‚Backe‘ zu spielen. So ein Verbot führt meist vermehrt zu technischen Fehlern“, weiß der HG-Trainer. Er hofft aber, dass sich die Zahl der Ballverluste, technischen Fehler und Fehlwürfe bedingt durch das Verbot in Grenzen hält. Zudem ist sich der Däne sicher, auf einen Gegner zu treffen, der kämpferisch alles daransetzen wird, das Final Four zu erreichen. „Gerade in Pokalspielen werden oftmals Emotionen freigesetzt, die durchaus für eine Überraschung sorgen können“, kennt auch Hansen die Pokalgesetzte nur zu gut.

Die HG OKT muss zumindest auf drei Spielerinnen des MTV Herzhorn besonders achten: Yana Hesse, Carina Lipp und Christina Hinrichs sind die torgefährlichsten Schützinnen beim MTV. Sie dürfen nicht zu viel Freiraum bekommen. Eine ähnlich schwache Abwehrleistung wie zuletzt in der Liga beim 23:39 gegen Oyten, darf sich die HG auch gegen den SH-Ligisten nicht erlauben. Sonst droht Ungemach.

Hansen wird in Krempe nicht in Bestbesetzung antreten können. Kristin Machau fällt verletzungsbedingt aus und Petra Janeckova ist im Urlaub. Alle anderen sollten aber dabei sein, auch wenn die eine oder andere Spielerin noch ein wenig angeschlagen ist oder noch kränkelt.

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