Volleyball-Verbandsliga : Abstieg so gut wie besiegelt

Die Lübeckerin Marie Blume (re.), hat keine Probleme den Ball am EMTV-Block vorbeizulegen. Saskia Hagedorn (li.) und Liv-Maleen Rothenburger haben nicht nur in dieser Szene das Nachsehen.
Die Lübeckerin Marie Blume (re.), hat keine Probleme den Ball am EMTV-Block vorbeizulegen. Saskia Hagedorn (li.) und Liv-Maleen Rothenburger haben nicht nur in dieser Szene das Nachsehen.

Der Eckernförder MTV bleibt am Heimspieltag ohne Punkt. Damit ist der Klassenerhalt nur noch theoretisch möglich.

shz.de von
13. Februar 2018, 06:00 Uhr

Eckernförde | Sie hatten sich sehr viel vorgenommen, doch der letzten Heimspieltag der Volleyball-Verbandsligasaison war für die Damen des Eckernförder MTV eine große Enttäuschung. Das Team blieb ohne Satzgewinn und kann somit nur noch rechnerisch den Abstiegsplatz verlassen. Nachdem gegen die Lübecker TS ein klares 0:3 (14:25 / 15:25 / 14:25) hingenommen werden musste, steigerten sich die Eckernförderinnen zwar ein wenig, verloren aber auch gegen den SC Rönnau mit 0:3 (17:25 / 14:25 / 24:26) Sätzen.

Die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Spieltag waren allerdings auch von Beginn an eher mäßig. Am Vorabend mussten Anja Braun und Leoni Krüger ihre Teilnahme krankheitsbedingt absagen und da Merle Carstensen nur für das zweite Spiel zur Verfügung stand, blieben Trainer Hardy Maaß eigentlich nur noch fünf Aktive für das so wichtige Spiel gegen Lübeck. Zum Glück sprang Julia Kober kurzfristig in die Bresche, obwohl sie aus zeitlichen Gründen in diesem Jahr noch kein Training absolvieren konnte. „Trotzdem stand eine Sechs auf dem Feld, die in Bestform durchaus Siegchancen gehabt hätte“, sagt Maaß. Der EMTV blieb aber vor allem im Angriff deutlich unter seinen Möglichkeiten. Die sehr stabil agierenden Lübeckerinnen dominierten daher das Match und sicherten sich souverän den ersten Satz. Auf Seiten des EMTV überzeugte vor allem Kober mit tollen Abwehraktionen und sowohl Dörte Wittmüss, als auch Jennifer Masuch erfüllten die Erwartungen. Die übrigen Eckernförderinnen zeigten nur phasenweise ihr Können.

Auch in der zweiten Begegnung trafen die Eckernförderinnen auf einen Gegner der durchaus schlagbar war, doch reichte die Tagesform einiger Spielerinnen nicht aus, um einen Sieg einzufahren, zumal auf der Bank keine Alternativen zur Verfügung standen. Der erste Satz verlief zunächst sehr ausgeglichen, doch fehlte weiterhin die Selbstverständlichkeit im Spiel des EMTV. Jeder Punkt musste erarbeitet werden und nach dem 15:15 verloren die Gastgeberinnen den Anschluss, was im 17:25-Satzverlust endete. Wie bereits im ersten Match fehlte weiterhin die Entschlossenheit in den Annahme- und Angriffsaktionen, wodurch die EMTV-Damen am Ende chancenlos blieben. Lediglich im dritten Durchgang hatten sie nochmal drei Satzbälle – vergaben diese aber alle.

„Der Spieltag hat erneut gezeigt, dass unser wettbewerbsfähige Kader in dieser Saison nach vielen Abgängen und Verletzungen zu klein ist, um zusätzliche Ausfälle, oder Formschwankungen auszugleichen“, bilanziert Maaß. Der Abstieg ist so gut wie sicher, denn der EMTV hat zwei Spiele vor dem Saisonende fünf Punkte Rückstand auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz.

EMTV: Carstensen, Hagedorn, Kober, Masuch, L. Rothenburger, Viebrock, Wittmüss.


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