Abgänge gut ersetzt

Fiebern dem Auftakt entgegen: Trainer Sebastian Schräbler (hinten, 2. von links) und die Spielerinnen der HG OKT.
Fiebern dem Auftakt entgegen: Trainer Sebastian Schräbler (hinten, 2. von links) und die Spielerinnen der HG OKT.

3. Handball-Liga, Frauen: OKT-Trainer Schräbler geht zuversichtlich in die Saison / Auftakt gegen Wattenbek

shz.de von
14. September 2018, 09:00 Uhr

Der Countdown tickt. Und tickt. Wochenlang tickt er nun schon. „Es reicht langsam“, findet HG OKT-Trainer Schräbler. Heute endlich wird der Countdown, der auf der Homepage der des Vereins die Zeit bis zum ersten Saisonspiel anzeigt, auf null stehen. Endlich. Während alle anderen Handball-Ligen schon in die dritte Runde gehen, startet die 3. Liga Nord der Damen erst an diesem Wochenende. „Wir haben keine Lust mehr auf Vorbereitung, es muss endlich losgehen“, sagt Schräbler und spricht damit sicherlich auch für sein Team. Um 17.30 Uhr empfängt die HG in Kropp den TSV Wattenbek.

Es wird sich zeigen, ob die Vorbereitung dann lang genug war. Aufgaben gab es währenddessen genug, denn die letzten Saison endete mit vier personellen Verlusten derer zwei völlig überraschend kamen. Alke Trceziok und Anita Ewert hatten schon früh ihren Abgang angekündigt. Sophie Fasold und Franziska Peters hatten zunächst erklärt, im Kader zu bleiben, nahmen dann aber die Offerte vom Zweitligisten TSV Nord Harrislee an. „Die Abgänge waren schwer zu verkraften, aber wir haben uns gut verstärkt und sind nun mit einem 20er-Kader auf jeder Position doppelt besetzt“, sagt Schräbler. Als Top-Verstärkung dürfte Tina Genz zu sehen sein, die als erfahrene Drittligaspielerin aus Henstedt-Ulzburg kam und im Rückraum statt Peters eingesetzt wird. Ebenfalls im Rückraum, „als einzige wirkliche Shooterin im Team“, wie Schräbler sagt, kam Annika Heinrichsen aus Kronshagen. „Sie braucht noch Zeit, sich an das höhere Tempo und die Härte zu gewöhnen, wird uns aber definitiv helfen“, sagt der Trainer. Für Sophie Fasold konnte Schräbler gleich zwei Keeperinnen verpflichten. Die junge Lea Palisch kam aus Wattenbeks dritter Mannschaft. Und: Burner is back! Andrea Lubrich, die schon einige Jahre für die HSG Kropp/Tetenhusen auf dem Buckel hat, wird wieder im Tor stehen, um Femke Lobstaedt oder Lea Palisch zu entlasten. „Lea und Burner sind völlig unterschiedlich, was ein Vorteil ist“, so Schräbler.

Auf Rechtsaußen stößt Lotta Bremer aus der eigenen A-Jugend in den Kader, außerdem wird Alina Wandschneider als Ergänzungsspielerin im Aufgebot der ersten und zweiten Mannschaft stehen.

Als Saisonziel hat Schräbler ausgerufen, besser als im letzten Jahr abzuschneiden, also Platz fünf aufwärts. „Zunächst aber müssen wir gegen Wattenbek gut in die Saison starten und am besten gleich gewinnen“, sagt er. Der Countdown dazu endet heute Nachmittag.


Abgänge: Alke Trceziok (Preetzer TSV), Anita Ewert (pausiert), Franziska Peters, Sophie Fasold (TSV Nord Harrislee).
Zugänge: Andrea Lubrich (Bredstedter TSV), Lotta Bremer (A-Jugend), Alina Wandschneider (TSV Ellerbek), Inra Krück (zweite Mannschaft), Annika Heinrichsen (Holstein Kiel/Kronshagen), Tina Genz (SV Henstedt-Ulzburg).

Tor: Lea Palisch, Femke Lobstaedt, Andrea Lubrich. – Feld: Sarah Jörgensen, Caja Lübker, Lotta Bremer, Jill Sievert, Kim-Lara Haudrup, Josefine Lüthje, Anna Detlefsen, Alina Wandschneider, Marleen Völzke, Inra Krück, Sarah Greinke, Annika Heinrichsen, Levke Rohwer, Annika Fimmen, Katrin Rohwer, Tina Genz, Imke Seidel.
Trainer: Sebastian Schräbler (im 2. Jahr)


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