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3. Handball-Liga Frauen : 400-Kilometer-Anreise nach Altlandsberg soll mit Sieg versüßt werden

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Drittliga-Handballerinnen der HG OKT wollen zwei Punkte aus Brandenburg vom MTV 1860 Altlandsberg mitnehmen.

shz.de von
erstellt am 20.Okt.2017 | 06:00 Uhr

Spätestens mit dem umjubelten 32:31-Heimsieg gegen den amtierenden Drittliga-Meister TV Oyten haben die Handballerinnen der HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen (OKT) einen gelungen Saisonstart in der 3. Liga hingelegt. Morgen geht es zum Tabellenzehnten MTV 1860 Altlandsberg. Anwurf in der Erlengrundhalle ist um 19.30 Uhr.

Von der Papierform her reisen die Schützlinge von Trainer Sebastian Schräbler als Favorit ins 400 Kilometer entfernte Altlandsberg nach Brandenburg. Doch der Vorjahresdritte der 3. Liga Ost kommt derzeit wie ein angeschlagener Boxer daher. Den Saisonstart setzten der MTV mit Niederlagen gegen den Buxtehuder SV II (17:31), beim SV Henstedt-Ulzburg (20:30) und gegen den SV Grün-Weiß Schwerin (25:34) mächtig in den Sand. Coach Andy Nötzel warf nach der Schwerin-Pleite die Brocken hin. Mit Abteilungsleiter Thomas Klatt als Interimscoach glückte beim Schlusslicht VfL Stade mit 30:18 ein Befreiungsschlag – und ein emotionaler obendrein. Denn den Sieg widmeten die Brandenburgerinnen ihrem kürzlich verstorbenen Haus- und Hofberichterstatter Jürgen Sellert.

„Für uns ist das ein schlechtes Timing, ausgerechnet jetzt auf Altlandsberg zu treffen. Die wollen nun auch vor heimischer Kulisse zeigen, was sie können“, setzt sich Schräbler um 12 Uhr mit gemischten Gefühlen in Owschlag in den Bus. Doch der 34-Jährige vertraut seinem Team: „Wir haben jetzt dreimal in Folge nicht verloren und Selbstvertrauen getankt.“ Das wird auch nötig sein, denn in Altlandsberg dürfte OKT ein volles Haus begrüßen: „Uns erwartet eine pickepackevolle Halle mit einer enormen Stimmung. Das wird ein tolles Erlebnis für meine jungen Mädels sein.“

Der Tabellenvierte wird sich auf eine kompakte MTV-Abwehr einstellen müssen. Neu-Trainer Klatt hatte die Defensive statt in der 5:1- in Stade in der 6:0-Formation agieren lassen. „Da ist dann unser Rückraum gefragt. Aber wir müssen auch variabel bleiben und über den Kreis und die Außen Torgefahr versprühen“, betont Schräbler. In der Defensive wird Schwerstarbeit warten. „Auf die routinierte Martyna Rupp müssen wir Zugriff bekommen“, weiß der OKT-Coach, der den MTV als „körperlich stark“ einstuft. Doch die zweitlängste Auswärtsfahrt nach Frankfurt/Oder soll nicht ohne Ertrag beendet werden. „Wir sind gut drauf und wollen auswärts punkten“, so Schräbler, der mit einem unveränderten Kader aufbricht. Mit dem dritten Saisonsieg könnten die Owschlagerinnen etwas entspannter in das folgende Heimspiel gegen den Spitzenreiter Buxtehuder SV gehen.

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