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3. Handball-Liga : 40:33! Torspektakel gegen Berlin

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Drittliga-Handballer des TSV Altenholz haben sich durch ihren Heimsieg ins gesicherte Mittelfeld der Tabelle vorgeschoben.

shz.de von
erstellt am 07.Mär.2016 | 06:00 Uhr

Altenholz | In der Natur haben Füchse, insbesondere „Jungfüchse“ keine Chance gegen Wölfe. In den vergangenen Jahren war es in der 3. Handball-Liga der Männer auch schon so. Da siegten die Altenholzer „Wölfe“ in beiden Spielen gegen das Nachwuchsteam der Füchse Berlin. Im Hinspiel trennten sich beide Teams 23:23. In eigener Halle stellten die Wölfe nun am Sonnabend mit dem 40:33 (21:14) die alte „Hackordnung“ wieder her und sicherten sich zwei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg. Für die Füchse aus Berlin wird es als Drittletzter immer schwerer, dem Abstieg zu entgehen.

„Für uns waren es zwei extrem bedeutsame Zähler“, stellt der Altenholzer Coach Mannhard „Mücke“ Bech nach Ablauf der torreichen 60 Minuten fest. Die „Wölfe“ haben sich zwar noch nicht endgültig aus der gefährdeten Region lösen können, haben aber nun mit fünf Punkten gegenüber den „Jungfüchsen“ einen kleinen Puffer zwischen sich und der Abstiegszone gelegt.

In den ersten 20 Minuten spielten die Wölfe so etwas wie Achterbahn-Handball. Beim 5:4 setzten sie sich ab, zogen auf 11:6 davon, um die Gäste dann wieder auf 13:14 herankommen zu lassen. „Wir haben nach dem 11:6 die Deckung von 6:0 auf 4:2 umgestellt“, erklärt Bech und weiß, dass diese Umstellung nicht den gewünschten Erfolg mit sich brachte. Erst in den letzten zehn Minuten vor der Pause, die „Wölfe“ hatten zurück auf die 6:0-Deckung gewechselt, setzten sich die Gastgeber vorentscheidend auf 21:14 ab.

„Im zweiten Spielabschnitt haben wir das Geschehen klar dominiert. Wir haben die Füchse nicht wieder herankommen lassen“, lobt der Altenholzer Trainer, der dann aber doch auch noch eine Sache zu bemängeln hatte: „Als die Kräfte zum Ende hin ein wenig schwanden, nahmen sich Führungsspieler dann Würfe, die nicht hätten sein sollen.“ Da wäre es dem Coach schon lieber gewesen, wenn seine Mannschaft in den Angriffsaktionen mehr Geduld bewiesen hätte. So konnten die Gäste kurzfristig auf fünf Tore verkürzen, die Niederlage aber nicht mehr verhindern, denn die „Wölfe“ fanden in den Schlussminuten in die Spur zurück, sodass es mit insgesamt 73 Toren ein echtes Schützenfest vor 300 Zuschauern in der Edgar-Meschkat-Halle wurde.

Als treffsicherste Akteure erwiesen sich auf Altenholzer Seite Sebastian Firnhaber und bei den Gästen aus der Bundeshauptstadt Faruk Vrazalic, die beide jeweils zehn Mal einnetzten.

TSV Altenholz: Hampel, Schröder – Lipp (3), Ottsen (2), Köpke (6), Firnhaber (10), Voigt (3/1), Drecke, Diringer (5), Wegner (3), Abelmann-Brockmann (1), Williams (1), Volquardsen, Reinert (6).
SR: Große/Kreutz (Nordhausen).

Zuschauer: 300.

Zeitstrafen: 6:4 Minuten.

Siebenmeter: 1/1:8/7.



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