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3. handball-Liga : 40:29 – Bei den „Wölfen“ klappt alles

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der TSV Altenholz setzt sich deutlich beim SV Anhalt Bernburg durch und macht in der Tabelle einen Satz nach oben.

shz.de von
erstellt am 08.Feb.2016 | 06:00 Uhr

Bernburg | Kaum lichtet sich das Lazarett des TSV Altenholz, stellt sich auch der Erfolg wieder ein. Vom Auswärtsspiel der 3. Handball-Liga Nord der Männer beim SV Anhalt Bernburg brachten die „Wölfe“ einen deutlichen 40:29 (18:10)-Erfolg mit nach Hause und können nun gelassener in die Zukunft blicken. Der deutliche Erfolg hat die Altenholzer in der Tabelle einen großen Sprung auf Rang neun machen lassen.

„Wir haben früh ins Spiel gefunden“, berichtet TSV-Trainer Mannhard Bech, der die schnelle Führung auch auf die starke Leistung von Torwart Stefan Hampel zurückführt, der von der ersten Minute an hellwach war und den Gastgebern gleich die ersten Bälle „abkaufte“. Über die starke erste und zweite Welle sorgten die Altenholzer für eine 5:1-Führung.

„Wir haben von da an die Partie dominiert“, sagt der Altenholzer Trainer. Dabei machte sich auch die taktische Ausrichtung mit zwei wurfstarken Spielern im Rückraum bemerkbar. „Jonas Ottsen hat wohl sein bestes Spiel im Altenholzer Trikot gemacht“, lobt Bech seinen linken Rückraumspieler besonders. Er stellte Ottsen für dieses Spiel auf die zentrale Rückraumposition, und dieser erfüllte seine Aufgabe mit Bravour.

„Die Halle in Bernburg kommt unserem Spiel stark entgegen. Wir wollen 60 Minuten lang Gas geben. Da die Bälle von der Wand schnell zurückspringen, ist das möglich“, erläutert Bech. Seine Mannschaft, spielte meist so schnell nach vorne, dass der Gastgeber kaum nachkam. „Es gab nur wenig Positions-Angriffe in diesem Spiel, sonst wären kaum 40 Tore möglich gewesen“, sagt der Altenholzer Coach. Die Gäste bauten ihre Führung kontinuierlich über 11:5 auf 18:10 zur Pause aus.

Im zweiten Durchgang hatten die Altenholzer, die das Spiel mit zunehmender Spieldauer immer deutlicher dominierten, zeitweise 13 Tore Vorsprung.

„Es war so ein Spiel, in dem dann alles klappt“, berichtet Bech, der im zweiten Spielabschnitt sogar einen Treffer vom gerade eingewechselten Malte Abelmann-Brockmann in doppelter Unterzahl registrierte. Am Ende war es dann ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg der Altenholzer, die individuell besser aufgestellt waren und diesen Vorteil auch nutzten.

Altenholz: Plaue, Hampel – Lipp (2), Ottsen (8), Köpke (2), Firnhaber (6), Voigt (6/1), Williams (2), Drecke (1), Diringer (5), Ferreira Moraes (1), Reinert (2), Abelmann-Brockmann (5/1).
SR:Poguntke/Schneider (Hannover).

Zuschauer: 438. – Zeitstrafen: 2:12 Min.

Siebenmeter: 4/3:4/2.

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