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Handball HVSH-Pokal : 32:17 – Schräblers Team setzt Abwehrvorgaben gut um

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die 1. Runde im HVSH-Pokal war für die Drittliga-Handballerinnen der HG OKT keine hohe Hürde. Gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen gab es einen deutlichen Sieg.

shz.de von
erstellt am 11.Sep.2017 | 06:00 Uhr

Kiel | Einen Start-Ziel-Sieg haben die Handballerlinnen der HG OKT in der 1. Runde des HVSH-Pokal gegen den Landesligisten HSG Holstein Kiel/ Kronshagen landen können. In der Kieler Helmut-Wriedt-Halle setzte sich der Drittligist vor etwa 50 Zuschauern in einer sehr einseitig geführten Partie mit 32:17 (16:5) durch. Die Heimmannschaft war in diesem ungleichen Duell nicht mehr als ein Sparringspartner.

Zwar lief bei den drei Ligen höher spielenden OKT-Frauen noch längst nicht alles wie am Schnürchen, gefährlich werden konnte die HSG dem Favoriten aber nicht. Dabei kamen die Gäste nur langsam in Gang. Nach neun Minuten stand lediglich ein mageres 2:2 zu Buche. Doch mit zunehmender Spieldauer wurden die Gäste stärker, machten binnen 15 Minuten zehn Tore und legten damit den Grundstein für den deutlichen Erfolg.

Viel Wert legte der neue OKT-Trainer Sebastian Schräbler dabei auf die im Trainingslager einstudierte 4-1-1-Abwehr. Schräbler: „Neben unserer etatmäßigen 6:0-Abwehr, war diese Abwehrform eines unserer Übungsziele. Diese sollte mein Team im Spielbetrieb umsetzen. Das haben sie prima hinbekommen.“ Probleme sah der OKT-Trainer nach wie vor in der Wurfausbeute und im geduldigen Spiel, bis eine eindeutige Torchance überhaupt entsteht. „Da sind wir noch zu ungeduldig“.

Sein Pendant auf Seiten der HSG Holstein Kiel/Kronshagen, Lasse Möller, musste kurzfristig passen. „Er sieht Vaterfreuden entgegen und hat seine Frau kurzfristig in die Entbindungsklinik begleitet“, erklärt Co-Trainer Stefan Selck. „Ich bin äußerst zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Alle haben gekämpft und sich nicht durch die zwischenzeitlich drohende sehr hohe Niederlage beirren lassen. Wir haben das Ergebnis im Rahmen gehalten.“ Schräbler gab allen Spielerinnen Einsatzzeiten und wechselte besonders im zweiten Spielabschnitt ständig die Formation. Sonst wäre der Sieg noch deutlicher ausgefallen.

HG OKT: Lobstaedt, Burmeister – Ewert (4), Seidel (10/3), Trceziok (4), Romeyke, Peters (1), Lüthje (2), Haudrup (1), Sievert (7), Jörgensen (3/1).


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