3. Handball-Liga Nord-Ost : 31:26 – TSV Altenholz bleibt Vinnhorst auf den Fersen

Vier Tore steuerte Routinier Morten Dibbert (beim Wurf) zum 31:26-Erfolg bei.
Vier Tore steuerte Routinier Morten Dibbert (beim Wurf) zum 31:26-Erfolg bei.

Das Lohrbach-Team siegt trotz einiger Personalsorgen souverän beim SV Anhalt Bernburg.

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10. Februar 2020, 09:02 Uhr

Bernburg | Die Drittliga-Handballer des TSV Altenholz haben am Sonnabend vor 425 Zuschauern ihr Gastspiel beim SV Anhalt Bernburg mit 31:26 (12:12) gewonnen und damit nach dem Punktverlust von Eintracht Hildesheim beim SC Magdeburg II am Freitagabend die Chance genutzt, mit 28 Punkten Platz 4 zu festigen und den Abstand auf die Niedersachsen zu vergrößern. Gleichzeitig bleibt der drittplatzierte TuS Vinnhorst mit nur einem Punkt Abstand in greifbarer Nähe.

Nur neun Altenholzer Feldspieler in Bernburg

Die ersatzgeschwächten Randkieler, die mit nur neun Feldspielern um das Improvisieren nicht herumkamen und nicht gerade als Favorit nach Bernburg gereist waren, setzten von Anfang an auf eine stabile Abwehr, die wenig zuließ und Möglichkeiten für das schnelle Umschaltspiel gab. Dazu kamen zwei Torhüter, die beide wieder einmal auffallen wollten. So glänzte Thore Jöhnck in der zweiten Halbzeit mit zehn Paraden, nachdem es sein Kollege Christian Sloth in der ersten Hälfte auf sechs gehaltene Bälle brachte.

Heute war jeder gefordert, ist über seinen Schatten gesprungen und hat Verantwortung übernommen. Dass sich alle in die Torschützenliste eingetragen haben , zeigt, dass die Jungs die Aufgabe angenommen und sich dafür belohnt haben André Lohrbach, Trainer TSV Altenholz
 

Das Spiel gestaltete sich lange offen. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte wechselte die Führung im zweiten Durchgang zunächst hin und her, ehe der TSV zu einem Fünf-Tore-Lauf ansetzte (21:22, 48.), der die Vorentscheidung (26:22, 54.) bringen sollte. Gleich zwei mal in dieser Phase traf Niklas Benkendorf, der in einer für ihn schwierigen Saison ein starkes Spiel zeigte. „Dass er in so jungen Jahren derartige Probleme mit dem Rücken hat, ist wirklich unschön. Umso besser, so eine gute Leistung von dem Jungen zu sehen. Noch mehr freuen wir uns, wenn er wieder fit ist“, lobte „Wölfe“-Trainer André Lohrbach den Rückraumspieler. Dass seine Erfahrung in Bernburg notwendig war, erkannte Routinier Tommy Fängler und riss das Spiel an sich, für Lohrbach gab aber vor allem die Mannschaftsleistung Grund zur Freude: „Heute war jeder gefordert, ist über seinen Schatten gesprungen und hat Verantwortung übernommen. Dass sich alle in die Torschützenliste eingetragen haben , zeigt, dass die Jungs die Aufgabe angenommen und sich dafür belohnt haben. Damit fällt der Blick auf die kommenden, schweren Auswärtsspiele ein bisschen leichter.“

TSV Altenholz: Sloth, Jöhnck – Fängler (7), Ehrig (5), Dibbert (4), Nielsen (4/3), Mau (1), Noack (4), Bergemann (1), Nicolaisen (1), Benkendorf (4).
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