Handball-Oberliga : 26:28 – Die Lage wird immer prekärer

Julia Fiering (li.) von der HG OKT II setzt sich energisch gegen Katharina Pünner durch.
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Julia Fiering (li.) von der HG OKT II setzt sich energisch gegen Katharina Pünner durch.

Nach der Niederlage gegen Stockelsdorf wird der Kampf um den Klassenerhalt für die Oberliga-Handballerinnen der HG OKT II nun noch schwieriger.

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15. Januar 2018, 06:00 Uhr

Owschlag | So langsam wird die Situation für die HG OKT II in der Handball-Oberliga der Frauen prekär. Nach der 26:28 (16:16)- Heimniederlage gegen den Tabellennachbarn ATSV Stockelsdorf steht das Team von Sünje Schütt mit dem Rücken zur Wand. Auch mit Unterstützung aus der ersten Mannschaft konnten keine Punkte gegen starke Gäste einfahren werden. „Dabei hatten wir es selbst in der Hand“, sagt Schütt, die nun darauf hofft, dass bei ihrem Team schnell der Knoten platzt, um sich aus der prekären Situation zu befreien.

In der ersten Halbzeit lief es noch recht rund bei den Gastgeberinnen. Beim 11:9 (15.) hatte das Team von Sünje Schütt die Nase vorne, musste aber nach dem 14:12 (23.) die Gäste zur Pause beim 16:16 gleichziehen lassen. „Wir haben reihenweise zu viele gute Chancen vergeben und am Ende die ATSV-Torfrauen zu den Erfolgsgaranten geworfen“, sagt die HG-Trainerin. Sie war mit ihren Torfrauen dagegen ebenso wie mit der Abwehr überhaupt nicht zufrieden und spricht von einer „mittleren Katastrophe“. Die Gäste aus Stockelsdorf gingen beim 21:20 (41.) erstmals nach der Anfangsphase wieder in Führung. Der HG gelang beim 22:22 zum letzten Mal der Ausgleich.

HG OKT II: Schubbe, Burmeister – Romeyke (5), Dins (1), Otte (1), Staack, Niese (2), Krück (4), Völzke (5), Fiering (1), Haudrup (3), Lübker (4).

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