zur Navigation springen

Handball-Oberliga : 24:11 – Altenholzerinnen ohne Probleme

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Während die Randkielerinnen keine Mühe mit der SG Wilhelmsburg haben, muss sich die HG OKT II beim MTV Herzhorn mit 21:23 geschlagen geben.

shz.de von
erstellt am 02.Mai.2017 | 06:13 Uhr

Altenholz | Die Altenholzer Oberliga-Handballerinnen hatten von der noch um den Klassenerhalt kämpfenden SG Wilhelmsburg beim lockeren 24:11 eine wesentlich größere Gegenwehr erwartet. Der MTV Herzhorn kaufte beim 23:21 der OKT II mit Härte den Schneid ab.


TSV Altenholz – Wilhelmsburg 24:11 (13:4)

„Die SG Wilhelmsburg war erschreckend schwach“, sagt der Altenholzer Trainer Hauke Scharff verwundert. Nach getaner Arbeit beim letzten Heimspiel der Saison konnten die erfolgreichen Altenholzerinnen dann Nelly Thümer, Alexandra Thiesen und Caroline Hauschild sowie ihre scheidenden Trainer gebührend vor den heimischen Fans verabschieden. Die Gegenwehr der Gäste fand eigentlich nur in den ersten fünf Minuten statt. Da führte der Gast noch mit 3:1. „Meine Mannschaft ist dann regelrecht explodiert. Die Mädels wollten im letzten Heimspiel ein Zeichen setzen“, freut sich der scheidende Coach über die Leistung seiner Mannschaft. „Ab der 5. Minute sind wir ganz toll marschiert und haben richtig Gas gegeben“, berichtet Scharff. Sein Team legte nach dem 5:4 (14.) einen 8:0-Lauf bis zum Halbzeitstand von 13:4 hin. „Wir haben eine superstarke Deckung gespielt“, lobt Scharff, dessen Defensive zusammen mit Torfrau Yvonne Guttau, die mehrere gute Würfe entschärfte, den Grundstein zum Erfolg legte. Aus der Deckung heraus zeigten die Altenholzerinnen wieder ihr schnelles Umschaltspiel und überforderten damit die Gäste. „Wir haben vorne unsere Chancen eiskalt genutzt, haben aber auch neben den Gegenstößen sehr variabel im Positionsspiel agiert und sind immer wieder erfolgreich durch die Abwehr der Wilhelmsburger durchgestoßen“, so Scharff.


TSV Altenholz: Guttau, Krass – Böttcher, Hauschild, Horn (6), Thiesen (1), Ohm (1), Most, von Klein (2), Thümer (4), Tonn, Lyke (6/1), Heil (1), Besteher (3/3).


MTV Herzhorn – HG OKT II     23:21 (14:9)

„In der ersten Halbzeit haben wir nicht clever genug gespielt, im zweiten Durchgang sind wir dann nicht mit der Härte, die Herzhorn an den Tag legte, fertig geworden“, fasst OKT-Trainerin Sünje Schütt das Geschehen zusammen. Überhaupt war es nicht der Tag der HG. „Ein Glück, dass es für uns um nichts mehr ging“, sagt Schütt, die kurzfristig vor dem Spiel nach einer Reihe von Absagen das Team umstellen musste und auch selbst noch das Trikot überstreifte, um überhaupt eine spielfähige Mannschaft auflaufen lassen zu können.

Die nicht aufeinander eingespielte, zusammengewürfelte Mannschaft agierte in der ersten Halbzeit nicht clever genug, kam in der Abwehr meist einen Schritt zu spät und nutzte auch die Chancen nicht konsequent genug. Die Gastgeberinnen legten ein 4:1 (7.) vor und hielten dann bis zum Seitenwechsel die HG mit 14:9 auf Distanz.

„Wir haben in der Halbzeit die Fehler angesprochen und wollten es besser machen“, berichtet Schütt, deren Mannschaft die Vorgaben auch umsetzte und Mitte der ersten Halbzeit auf 16:17 heran kam. „Der MTV Herzhorn hat von da an sehr hart in der Deckung zugepackt und meinem jungen Team damit den Schneid abgekauft“, sagt die HG-Trainerin, die sogar Verständnis dafür zeigte, dass ihre Spielerinnen nach dem 17:17 (50.) nicht mehr dahin gingen, wo es weh tat. Herzhorn nutzte die Chance und setzte sich wieder ab.


HG OKT II: Schubbe – Carstensen (1), Staack (2), Niese (3), Krück (7/2), Stachowski (5), Lenz (2), Woske (1), Schütt


Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen