Die Kreisliga 8 im Überblick : SSV Rantzau II erwischt Hörnerkirchen

Der bisherige Spitzenreiter aus Hörnerkirchen wurde vom SSV Rantzau II gestoppt.

Der bisherige Spitzenreiter aus Hörnerkirchen wurde vom SSV Rantzau II gestoppt.

Spitzenreiter kassiert in Barmstedt die erste Niederlage dieser Saison. Positive Premiere für den TSV Sparrieshoop.

shz.de von
11. September 2018, 10:30 Uhr

SSV Rantzau II – SV Hörnerkirchen 5:4 (2:2)

Da war es passiert – dem ersten Unentschieden in der vergangenen Woche folgte nun die erste Saisonniederlage des SV Hörnerkirchen. „Und das leider nicht einmal unverdient. Rantzau war einen Tick besser, wobei wir aber auch entschieden zu viele Gastgeschenke verteilt haben“, hadert Hökis Trainer Jürgen Kohnagel.

Der vermisste vor allem Jan Ring, der sich vier Wochen lang in Namibia aufhält: „Der ist auf dem Feld das Sprachrohr.“ Höki stürzte von der Tabellenspitze auf Rang drei ab.

Auf der anderen Seite hatte SSV-Coach Jan-Hendrik Bruns allen Grund zur Freude: „Wir sind nicht gerade als Favorit in das Spiel gegangen, haben aber gut gespielt und noch besser gekämpft und sind für unseren Einsatz endlich einmal belohnt worden.“

SSV Rantzau II: Schmuck – Vogt, Kühn, Assogba (72. Alsibai), Kotzapanagiotou (89. Brinkmann) – B. Lefenau, Brandt, Fuhlendorf, Abazi, Thieme – Portmann (82. Beneke)

SV Hörnerkirchen: Schikowski – Walkovs, N. Kunrath, Eichentopf – Hachmann, Lefenau, Kruse, Münster, Bewenick, T. Kunrath – Kautecky

Tore: 1:0 Kotzapanagiotou (13.), 2:0 B. Lefenau (21.), 2:1 Bauermeister (39), 2:2 T. Kunrath (43.), 3:2 Fuhlendorf (51.), 4:2 Kotzapanagiotou (64.), 4:3 Kruse (65.), 5:3 T. Kunrath (85.)


TSV Sparrieshoop – Holsatia/EMTV 4:0 (0:0)

Erster Saisonsieg für den TSV Sparrieshoop! „Das wurde aber auch mal Zeit“, stöhnte Sparrieshoops Trainer Oliver Schlegel erleichtert. Die fünf Punkte aus den letzten drei Spielen sprechen eine deutliche Sprache. „Mal gucken, wie es nun in den nächsten Wochen weiter geht.“

Enttäuschung herrschte hingegen bei Holsatias Nils Hammermann: „Wir waren nicht überragend, aber spielerisch überlegen“, sagte er. Fatal sei eine Fehlentscheidung des Schiris gewesen, die zum 0:1-Rückstand führte. „Als wenn jemand einen Schalter umgelegt hätte.“

TSV Sparrieshoop: Stabe – Schoeß, Krippahle, Vietig, Akpinar – Schwarz, Baerthel (85. Aydin), Boesten, Schweig – Schmidt (58. Ercek), Sternberg (88. Govori)

Holsatia/EMTV: Schlothauer – Grichel, Schmunk, Elfendahl, Hartmann – Konrad, Bluhm (46. S. Petrich), Heinze (75. Steffens), Firat (66. Kölln) – Springer, Hajdari

Tore: 1:0 Baerthel (64.), 2:0 Schmidt (67.), 3:0 Aydin (90.), 4:0 Sternberg (90.+4, Foulelfmeter)

Gencler Birligi – SC Egenbüttel II 1:4 (0:3)

Auch nach dem siebten Spieltag wartet Gencler Birligi immer noch auf den ersten Sieg. Der Tabellenletzte verlor sein Heimspiel mit 1:4 Toren gegen Egenbüttel II. Gencler Birligis Betreuer Dieter Steffens erkannte: „Erst in der zweiten Halbzeit konnten wir mithalten.“

Gencler Birligi: Cicek – Yüksel, Öztürk, Malkoc, Chousein (46. Becerik) – Ü. Poyaz (68. Temur), Polat –Koc, Shvaychenko, Yildirim –  Bas (80. Guguk)

Tore:  0:1 (6.), 0:2 (30.), 0:3 (34.), 0:4 (60.), 1:4 Shvaychenko (76.)

1. FC Quickborn II – TSV Seestermüher Marsch 10:4 (4:2)

„Ich kann mich nicht erinnern, wann wir zuletzt zweistellig verloren haben“, konnte es TSV-Ligaobmann Klaus Kimpel kaum fassen. Einmal mehr eine Folge der angespannten Personaldecke: Mit Hannes Boyens musste ein Feldspieler ins Tor.

„Dem kann man keinen Vorwurf machen“, erteilte Kimpel ihm nach dem 4:10-Debakel Absolution, sondern prangert eher die allgemeinen Zustände an: „Und auch die Einstellung lässt zu wünschen übrig, wenn Spieler zu spät zum Spiel kommen, weil sie verschlafen.“

TSV Seestermüher Marsch: Boyens – A. Hinz, Themm, K. Früchtnicht, D. Hinz – Jessen (82. Glück), Behrens, Rode, Bachert – Mühlenkamp, Tefci

Tore: 1:0 (12.), 1:1 Rode (19., FE), 1:2 Mühlenkamp (30.), 2:2 (37.), 3:2 (38.), 4:2 (43.),  5:2 (49.), 6:2 (54.), 7:2 (72.) , 8:2 (76., FE), 9:2 (77.), 9:3 Tefci (82.), 10:3 (84.), 10:4 Tefci (86.)

TuS Hemdingen-Bilsen – TuS Holstein Quickborn 3:1 (1:0)

Der 3:1-Sieg beim TuS Holstein Quickborn – für Hemdingens Coach Patrick Kinastowski „nichts weltbewegendes“. „Vor allem in der ersten Halbzeit hatte Quickborn vor dem Tor einen Bus geparkt“, meinte der in Anspielung auf die mit elf Mann verteidigenden Gäste aus der Eulenstadt.

Nach dem Seitenwechsel konnte Hemdingen mit seiner „zweiten Luft“ überzeugen, während Quickborns Kräfte zusehends schwanden. Kinastowski: „Kein gutes Spiel, aber ein verdienter Sieg.“
 

TuS Hemdingen-Bilsen: Weiß – Y. Sichting, Nied, Limniatis, Clausen (70. Lohmann) – Pajewski, Schmiedehausen, M. Gibau (89. Majer), T. Mohr, J. Gibau – Petrikowski (82. P. Sichting)

Tore: 1:0 Schmiedehausen (38.), 1:1 (52.), 2:1 Nied (80.), 3:1 T. Mohr (84., Foulelfmeter)

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