Fussball-Bezirksliga West : Gibt's die Aufstiegsfeier beim SSV Rantzau?

Vor zwei Wochen jubelte Yannik Ruhser als Torschütze gegen die SV Lieth. Das will der Barmstedter Bezirksligafußballer auch am Sonntag gegen die SV Blankenese – und den Aufstieg feiern.
Vor zwei Wochen jubelte Yannik Ruhser als Torschütze gegen die SV Lieth. Das will der Barmstedter Bezirksligafußballer auch am Sonntag gegen die SV Blankenese – und den Aufstieg feiern.

Barmstedter erwarten zum Saisonfinale die SV Blankenese. Bei einem Sieg ist der Aufstieg in die Landesliga perfekt.

shz.de von
25. Mai 2018, 10:00 Uhr

Barmstedt | Es ist angerichtet zum großen Showdown, zum „Endspiel“ um den Aufstieg in die Landesliga. Die Verantwortlichen des SSV Rantzau erwarten zum letzten Spieltag in der Fußball-Bezirksliga am 27. Mai ein volles Haus an der Barmstedter Düsterlohe. Anpfiff ist um 15 Uhr.

„Es wartet ein hartes Stück Arbeit”

„Alle fiebern dem Sonntag entgegen. Es wartet da noch ein hartes Stück Arbeit, bevor zumindest der Saisonabschluss mit dem zweiten Platz gebührend beim Grillen gefeiert wird“, fasst Liga-Manager Otto Hartlieb die Spannung zusammen.

Und SSV-Coach Marcus Fürstenberg freut sich über die speziellen Umstände. „Jetzt haben wir es in eigener Hand“, ist Fürstenberg erleichtert, nicht auf Schützenhilfe von fremden Plätzen angewiesen zu sein.

Ein Sieg bis zur Landesliga

Die Ausgangslage am Sonntag ist klar: Gewinnt der SSV Rantzau sein letztes Heimspiel gegen die SV Blankenese, spielt die Mannschaft in der nächsten Saison in der Landesliga. Möglich macht dies die besondere Konstellation in den höheren Ligen.

Insbesondere dadurch, dass drei der vier Hamburger Vereine in der Regionalliga verbleiben, werden in den darunter liegenden Spielklassen zusätzliche Aufstiegsplätze frei. Für die beiden Landesligen bedeutet dies, dass neben den vier Bezirksliga-Meistern ein Zweitplatzierter zusätzlich aufsteigen darf.

Gegner aus Blankenese kämpft noch gegen den Abstieg

Die Elf aus dem Hamburger Nobel-Stadtteil kommt keineswegs als Punktelieferant an die Düsterlohe, um Rantzau den Weg in die Landesliga zu ebnen. „Ich gehe optimistisch in das Spiel und denke ausschließlich positiv. Sicher geht Rantzau als Favorit ins Spiel und hat das Ziel Aufstieg unmittelbar vor Augen.

Aber auch wir haben ein Ziel und sind gut vorbereitet“, sagt Bernhard Schwarz, der nach seinem Ausscheiden beim Nachbarn TSV Sparrieshoop nun sportlich Verantwortlicher bei der SV Blankenese ist. Immerhin ist Schwarz’ Mannschaft noch nicht aus der Abstiegsgefahr heraus.

Beim SSV fehlen Tobias Thiede (verletzt) und Knut-Ole Mohr (Urlaub). „Yusuf Önegi und Florian Hermenau werden verabschiedet; für beide ist dann Schluss mit Fußball spielen“, so Fürstenberg.
 

SSV Rantzau hat den besten Quotienten

Um Aufstiegsspiele zu vermeiden, hat der Hamburger Fußball-Verband bereits vor zwei Jahren die sogenannte Quotientenregelung eingeführt. Der Quotient wird aus der Anzahl der erspielten Punkte geteilt durch die Anzahl der absolvierten Spiele errechnet.

Hiernach ergibt sich für die Barmstedter ein Quotient von (64 Punkte geteilt durch 29 Spiele) 2,21. Damit hat der SSV Rantzau von allen vier Bezirksliga-Zweiten den besten Punktequotienten, dicht gefolgt von Inter 2000 (2,19; Süd, Eimsbütteler TV (2,17; Nord sowie abgeschlagen dem SC Eilbek (1,81; Ost).

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