Ein Derby zum Saisonauftakt : Aufsteiger SSV Rantzau will den FC Elmshorn ärgern

Fehlt beim Derby: Rantzaus Leistungsträger Niclas Lohmann ist verletzt.
Fehlt beim Derby: Rantzaus Leistungsträger Niclas Lohmann ist verletzt.

Die Barmstedter gehen mit Personalsorgen ins Duell. Der FCE sieht sich als Favorit und freut sich auf ein volles Haus.

shz.de von
27. Juli 2018, 12:45 Uhr

Barmstedt | Sowohl Marcus Fürstenberg, Chefcoach von Gastgeber SSV Rantzau, als auch Dennis Usadel, Übungsleiter beim FC Elmshorn, halten dieses Kribbeln vor dem ersten Pflichtspiel in der Fußball-Landesliga kaum noch aus. „Endlich geht es los“, sind sich beide Trainer einig.

Beim SSV fehlen einige Leistungsträger

Fürstenberg hat mit Blick auf seine Personaldecke allerdings etwas gemischte Gefühle. „Roman Dohrn, Niclas Lohmann und Flemming Bruns werden auf keinen Fall spielen können“, muss der Barmstedter Coach gleich drei seiner verletzten Leistungsträger ersetzen. Hinzu kommt, dass Othniel Kenou nach seinem Rippenbruch auch erst neun Minuten Spielpraxis im Pokal hatte. ‚Aber er ist wenigstens einsatzfähig“, so Fürstenberg.

Nicht ganz so sicher ist der Einsatz von Jannik Ruhser, der sich – als Folge seines Schien- und Wadenbeinbruches Ende 2017 – eine Metallplatte herausnehmen ließ. „Dafür sind aber vier Urlauber zurückgekehrt“, hat Fürstenberg auch einen Lichtblick in Sachen Personal parat.

FCE-Coach Usadel nimmt Favoritenrolle an

Beim FC Elmshorn ist die Situation deutlich entspannter. „Schlecht sieht es nur bei Henry Weigand aus. Er ist umgeknickt, befindet sich zwar im Lauftraining, aber für einen Einsatz ist es noch zu früh“, so Usadel, der zudem ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Till Mosler (Knieprobleme) sieht.

„Außerdem ist Moritz Junge im Urlaub. Für ihn wird Morten Nagel im Tor stehen“, ergänzt Usadel. Unterm Strich halten sich die personellen Ausfälle beim Elmshorner Coach in Grenzen.

Daumen hoch: FCE-Coach Dennis Usadel freut sich auf den Auftakt in Barmstedt.
Claus Bergmann
Daumen hoch: FCE-Coach Dennis Usadel freut sich auf den Auftakt in Barmstedt.
 

500 Zuschauer werden an der Düsterlohe erwartet

Ansonsten ist Usadel mit der Vorbereitung „hochzufrieden“ gewesen. Und auch wenn er Respekt vor dem Aufsteiger hat: „Die Favoritenrolle liegt natürlich bei uns“, versucht Usadel gar nicht erst, dieses abzuwälzen. Allerdings schwingt Achtung vor der Düsterlohe mit.

„Ich habe gehört, dass da wohl um die 500 Zuschauer erwartet werden. Das ist natürlich eine beeindruckende Kulisse“, freut sich der FCE-Trainer auf das Auswärtsspiel bei den Barmstedtern.

„Die drei Punkte bleiben in Barmstedt.”

Das sieht auch Otto Hartlieb nicht anders. Der Sportliche Leiter beim Aufsteiger möchte die erwartete Kulisse dazu nutzen, dem neugegründeten ’Club50’ Leben einzuhauchen. „Sportlich ist es schwer einzuordnen, wo wir stehen“, sagt Hartlieb.

Dennoch setzt er auf den positiven Schwung, den das Team durch den Aufstieg mitgenommen hat und die mannschaftliche Geschlossenheit. „Vielleicht holen wir uns noch ein, zwei Spieler aus der Zweiten“, ergänzt Fürstenberg noch.

Beide sind sich außerdem einig, dass „die drei Punkte in Barmstedt bleiben.“ Eine Einschätzung, die Usadel zwar nicht teilt, aber einräumt, dass „wir mit der richtigen Einstellung ins Spiel gehen und alles abrufen müssen.“

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