Handball-Oberliga HH/SH : TuS Esingen behält trotz Ausfällen kühlen Kopf

Anastasia Zachau war wieder beste Tornescher Werferin. spe

Anastasia Zachau war wieder beste Tornescher Werferin. spe

Tornescherinnen verlassen dank 25:21-Sieg über MTV Herzhorn vorerst die Abstiegszone.

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18. Dezember 2017, 12:00 Uhr

Tornesch | Selbst eine Welle von Erkältungen, die fast die Hälfte des Kaders zwang, auf das Training unter der Woche zu verzichten, vermochte den Elan des TuS Esingen nicht bremsen. Obwohl Trainer Patrick Kohl nur noch neun gesunde Spielerinnen aufbieten konnte, besiegten sein Team den MTV Herzhorn mit 25:21 (14:12) und verließ noch vor dem Nachholspiel bei Schlusslicht SG Niendorf/Wandsetal am Sonnabend, 13. Januar, die Abstiegszone der Handball-Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein.

Dabei hatte der Tag für Trainer Kohl mit Hiobsbotschaften begonnen: Neben Meike Speckin meldete sich auch die bis dato beste Torschützin Katharina Schmidt (53 Tore) krankheitsbedingt ab. Als auch das Spiel noch mit zwei Abwehrfehlern begann, die Herzhorn zur 2:0-Führung nutzte, schwante dem TuS-Coach nichts Gutes. „Wir waren auf die starken Außen vorbereitet“, ärgerte sich Kohl über den Fehlstart. Doch seine Miene hellte sich schnell auf.

In der 6:0-Abwehr stand seine Mannschaft nun kompakt und ließ weder Durchbrüche zum Kreis noch Würfe von außen zu. Da auch Torhüterin Alina Schröder viele Bälle abwehrte, war damit die Grundlage für den späteren Erfolg gelegt. Und an dem waren alle eingesetzten Spielerinnen beteiligt.

Durch schnelle Ballgänge im Aufbau, organisiert von Ballverteilerin Sandra Klein, kam Esingen im Angriff immer wieder zu guten Torchancen und gab nach dem 4:3 aus der achten Minute die Führung nicht mehr ab. Allerdings machten es die Tornescherinnen unnötig spannend, als sie klare Vorteile (12:8, 17:12) verspielten. In der entscheidenden Phase behielten sie jedoch kühlen Kopf. „Ich bin heute nur positiv“, verzichtete Trainer Kohl auf Kritik. „Die Mädels haben es sich verdient.“

TuS Esingen – MTV Herzhorn 25:21 (14:12)

TuS Esingen: Schröder, Wiechens; Zachau (7), Rix-Müller, Büchel (je 3), Boldt (3/3), Hauschild, Pletz, Kaiser, Klein (je 2), Cordts (1), Speckin (n.e.).

Spielfilm: 0:2, 2:2, 2:3, 5:3, 10:7, 12:8, 12:11, 14:12 – 17:12, 18:13, 18:18, 21:19, 24:20, 25:21.

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