TSV Uetersen gewinnt auch das fünfte Saisonspiel : Die Unbesiegbaren?

David Schröder (links) und der TSV Uetersen waren auch vom TuS Esingen II um Dennis Gottschalk nicht aufzuhalten.
David Schröder (links) und der TSV Uetersen waren auch vom TuS Esingen II um Dennis Gottschalk nicht aufzuhalten.

Die Uetersener Landesliga-Handballer bezwingen Verfolger TuS Esingen II im Derby. Eine Demonstration der Stärke.

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24. Oktober 2018, 12:25 Uhr

Uetersen | Sie waren beide ungeschlagen in der Landesliga der Handballer: Nach dem Ende der Partie zwischen dem TuS Esingen II und dem TSV Uetersen sind es nur noch die Rosenstädter, die mit 10:0-Punkten eine reine Weste haben.

Im Derby der Emotionen hatte der TSV mit 32:26 (15:14) die Nase vorn, was TSV-Trainer Sören Stelling sehr freute: „Wir haben zu den vergangenen Spielen noch eine Schippe draufgelegt.“

Nach den Zielen der Saison befragt, wurde es dann ein wenig unkonkreter, wobei der TSV Uetersen den Wiederaufstieg klar im Visier hat. „Wir haben gezeigt, was wir leisten können“, betonte Stelling.

Aufstieg liegt nicht in der eigenen Hand

Sein Gegenüber Claas-Peter Schütt nahm die Niederlage äußerlich gelassen, wollte aber auch eine gewisse Enttäuschung nicht verbergen. „Wir wollen oben mitspielen und sehen, was möglich ist.“

Genau das ist auch das „Problem“ des Teams: Eine Aufstiegschance besteht nur, wenn die Tornescher Erste den Klassenerhalt in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein schafft.

Uetersener ziehen nach der Pause davon

Die Partie entschieden haben die Uetersener dank einer starken zweiten Hälfte. Nach 35 Minuten stand es 19:16, nach 45 Minuten dann 28:18. Schütt: „Wir sind schwer in die zweite Hälfte gekommen.“

Nils Ladiges (6 Tore), Lasse Timm und Yannick Voß (je 5) waren die erfolgreichsten Schützen auf Uetersener Seite, beim TuS II waren es Klaas-Jan Leemkuil (7), Tobias Lissner (6) und Dennis Gottschalk (5).

HSG Elbvororte hängt im Tabellenkeller fest

Weit weniger erfolgreich ist dagegen die HSG Elbvororte. Nach der 27:32 (12:17)-Niederlage gegen die HG Hamburg-Barmbek III steht die Mannschaft von Ingo Jonsson mit nur drei Punkten aus fünf Spielen weiter im Tabellenkeller. Im Moment zeigt nur Moritz Ekberg (12 Treffer/davon 2 Siebenmeter) eine konstante Leistung im Angriff.

HSG Pinnau ärgert den Topfavoriten

Bei den Frauen sicherte Jolina Goedecken (9/3) mit ihrem Tor sieben Sekunden vor Schluss der HSG Pinnau einen überraschenden Punkt beim 25:25 (14:11) gegen Topfavorit TSV Uetersen. Für die HSG war es erst der dritte Punkt in der fünften Partie, Uetersen bleibt an der Tabellenspitze.

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