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Handball : Wiechers-Abschied: „Kein normales Spiel“

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Till Wiechers geht mit Wehmut in letztes Spiel als Trainer der SG Flensburg-Handewitt II. Junior-Team gegen Spitzenreiter TSV Altenholz nur Außenseiter.

shz.de von
erstellt am 06.Mai.2017 | 07:30 Uhr

Für Till Wiechers ist das letzte Saisonspiel der SG Flensburg-Handewitt II in der 3. Handball-Liga Nord ein ganz besonderes – es ist sein letztes als Trainer des Junior–Teams. „Diese Woche war auf jeden Fall Wehmut mit dabei. Das Spiel geht mir deutlich näher als ein normales Spiel“, gesteht der 33-Jährige vor der Partie gegen Meister TSV Altenholz in der Wikinghalle (heute, 19 Uhr).

Wiechers kam vor fünf Jahren nach Flensburg und hatte seitdem mehrere Positionen im Nachwuchs-Bereich der SG inne. Der Sportwissenschaftler war Jugend-Koordinator, führte die A-Junioren 2014 zum Staffelsieg in der Bundesliga und ist seit mittlerweile drei Jahren für die „Zweite“ verantwortlich. Seine Bilanz in der 3. Liga ist beeindruckend: Nach dem Wieder-Aufstieg aus der Oberliga wurde die SG auf Anhieb Vierter und bestätigte diese Leistung im Folgejahr mit Platz fünf. In dieser Saison hat es das Junior-Team etwas schwerer, steht aber mit Tabellenrang acht – bei einem Sieg gegen Altenholz könnte die SG noch Sechster werden – dennoch gut da. „Da ist eine Menge Stolz dabei“, blickt Wiechers auf seine erfolgreiche Zeit in Flensburg zurück.

Dazu gehört auch die individuelle Entwicklung, die viele Spieler bei ihm genommen haben. So schafften gleich mehrere Talente den Sprung in die 2. Liga – zuletzt Marcel Möller (SG Leutershausen), Nick Witte (TV Neuhausen) und Toms Lielais (ThSV Eisenach). Dass Wiechers dadurch fast nie personelle Planungssicherheit hatte, stört ihn nicht. „Es ist ja das Ziel, Spieler hochzubringen. Die Fluktuation ist dabei Teil unseres Konzepts.“

Auch privat tat sich in den fünf Jahren in der Fördestadt einiges. „Meine Frau und ich haben hier geheiratet, unsere Tochter bekommen und viele Freunde gefunden“, sagt der scheidende Trainer. „Das war eine besondere Zeit, die wir niemals vergessen werden.“ Im Sommer schlägt Wiechers ein neues Kapitel auf. Wohin es geht, will er aber noch nicht verraten.

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