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West Ham will mit 1000 Fans kommen

vom

Hotel, Trainingsplatz, Stadion - Delegation des englischen Premier League-Clubs besucht Flensburg

shz.de von
erstellt am 04.Mai.2013 | 03:59 Uhr

flensburg | Ein Lächeln huschte über das Gesicht von Andrew Pincher. Gerade hatte er gefragt, wo die Fans des englischen Premier League-Clubs West Ham United denn Karten für das Freundschaftsspiel der Engländer gegen den Bundesligisten Hamburger SV (Dienstag, 23. Juli, 18.45 Uhr, Stadion Flensburg) kaufen könnten. Bei dieser Partie geht es um den Sparda-Bank-Cup.

Gut, ein attraktives Testspiel zweier hochklassiger Mannschaften im Rahmen des sh:z-Fußballsommers - aber Fans aus England, die nur für einen Abend anreisen? "Auch, wenn wir in Hongkong spielen würden - die Fans kommen immer", klärte Pincher auf. Spekuliert wird sogar über 1000 Besucher. Pincher ist Clubsekretär der "Hammers" und war in den Norden gekommen, um sich anzusehen, was den Engländern im Rahmen ihres Trainingslagers vom 19. bis 24. Juli in Glücksburg geboten wird. Pincher und sein Mitarbeiter Tim De´Ath nahmen alles unter die Lupe. West Ham wird mit 40 Spielern, Trainern, Medizinern und sonstigen Mitarbeitern anreisen. De´Ath legte sein iPad nicht aus der Hand, dokumentierte und fotografierte. Die Rundreise begann im Glücksburger Strandhotel, wo die Londoner wohnen. Als "unique" (einzigartig) bezeichnete Pincher die Nobelherberge. Anschließend gings auf den Trainingsplatz in Glücksburg, ein Besuch der Spielstätte im Flensburger Stadion schloss sich an.

Gibt es bewegliche Tore und einen Ordnungsdienst? Entspricht der Platz den Fifa-Maßen? Was ist mit Hütchen, Hürden und einer Krankentrage? Die englischen Gäste wollten alles wissen - und Jürgen Muhl, stellvertretender Chefredakteur des sh:z, sowie Henning Rießelmann von der Hamburger Agentur tsp antworteten.

"Es ist wichtig, dass wir vorher über alles Bescheid wissen", sagte Pincher und ergänzte: "Wir wollen keine Zeit verschwenden, wenn wir hier sind." Er war beeindruckt von den Gegebenheiten - und seine Laune wurde beim Besuch der Marineschule noch besser.

Gepflegte Rasenplätze, eine Sporthalle mit Kraftraum, ein Beachvolleyball-Platz - und natürlich die berüchtigte Treppe, auf der schon Felix Magath die Profis des VfL Wolfsburg scheuchte. Als auch noch ein Reh durchs Unterholz huschte, hatte der Gast aus England endgültig Gefallen an der Anlage gefunden.

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