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Fussball-Regionalliga : Weicher Wechselspiele gehen weiter

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Dritte Partie in sechs Tagen: Die Flensburger Fußballer empfangen den noch sieglosen Tabellenvorletzten Cloppenburg. Trainer Daniel Jurgeleit bleibt seinem Rotationsprinzip treu und will wieder frische Spieler bringen.

shz.de von
erstellt am 21.Sep.2013 | 08:00 Uhr

Rundum zufrieden zeigte sich Trainer Daniel Jurgeleit nach dem 0:0 gegen die U23 von Werder Bremen. „Wir waren sofort da, kampfstark und sehr konzentriert“, lobt der Coach des ETSV Weiche. Auch wenn die Tore gefehlt haben: „Es war eine offene, interessante Partie und für die Zuschauer gut anzuschauen.“ Jetzt geht der Blick schon wieder nach vorn zum dritten Spiel innerhalb von sechs Tagen. Heute kommt mit BV Cloppenburg der Vorletzte der Fußball-Regionalliga ins Manfred-Werner-Stadion (Anpfiff: 14 Uhr).

Ist Cloppenburg nach den Begegnungen gegen TSV Havelse (1:2) und Werder der leichteste der drei Gegner? Jurgeleit sagt nein. „Das wird schwer. Cloppenburg hat sich den Start sicherlich anders vorgestellt. Aber die Mannschaft wird mit großer Laufbereitschaft und Zweikampfstärke auftreten. Darauf müssen wir uns einstellen.“ Die Niedersachsen warten als einziges Team der Liga noch auf einen Sieg. Nach der 2:5-Pleite im Derby gegen Oldenburg soll sich BVC-Trainer Jörg-Uwe Klütz sogar mit dem Rücktritt beschäftigt haben. Das Thema ist nun vom Tisch, und eine Entlassung des Coaches war offenbar nicht geplant. Der Vorstand stärkt dem Trainer nämlich demonstrativ den Rücken.

Für Weiches Kapitän Marc Böhnke war der Punkt gegen Bremen ganz wichtig: „Das war gut für unsere Moral. Und bei einer Niederlage wären wir gegen Cloppenburg noch mehr unter Druck gewesen.“ Aber auch so ist der Tabellendritte in Zugzwang. „Jeder erwartet gegen den Vorletzten einen Sieg“, sagt Böhnke.

Jurgeleit hat wieder einige Veränderungen in der Startelf plant. Die Hereinnahme von sechs neuen Spielern gegen Werder sah der Coach nicht als Risiko an. „Jeder hat schon mit jedem gespielt.“ Seine Wechselspiele gingen voll auf. „Wenn eine Mannschaft in allen drei Spielen durchgespielt hätte, wäre der Substanz-Verlust zu groß gewesen“, begründet er. „Das konnten wir uns gegen Werder nicht leisten.“

Ein Sonderlob erhielten Christian Jürgensen, Nedim Hasanbegovic und Timo Carstensen, die erstmals in der Startelf standen. „Die drei haben eine sehr gute Leistung gezeigt. Sozusagen von null auf 100 – das ist keine Selbstverständlichkeit“, betont Jurgeleit. „Aber ich weiß, dass ich mich auf die Jungs verlassen kann. Deswegen konnten wir gegen die starken Bremer so gut aussehen.“ Trotzdem bleibt der Coach seinem Rotationsprinzip treu: „Gegen Cloppenburg wird nicht die gleiche Elf auflaufen.“

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