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Fußball-Regionalliga : Weiche will weiter nach oben

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Am Mittwoch Rückspiel gegen Werder Bremen II. Flensburgs Co-Trainer Marc Peetz erwartet ein interessantes Spiel.

shz.de von
erstellt am 15.Mai.2013 | 07:31 Uhr

Flensburg | Marc Peetz kommt richtig ins Schwärmen, wenn er über die U 23 des SV Werder Bremen spricht. "Die Mannschaft hat mich mit am meisten beeindruckt", sagt der Co-Trainer des ETSV Weiche und hebt das Tempospiel und die gute Organisation bei Werder hervor. Eine Woche ist es gerade her, da erkämpften die Flensburger in Bremen ein überraschendes 1:1. Damit hielt auch die grandiose Auswärtsserie des Aufsteigers in der Fußball-Regionalliga. Weiche ist nun zwölf Spiele in Folge auf des Gegners Platz ungeschlagen. Heute (19 Uhr) steigt im Manfred-Werner-Stadion das Rückspiel. "Wenn wir das gleiche Ergebnis erzielen, bin ich zufrieden", erklärt Peetz.

Mit einem Sieg kann Weiche den Tabellenfünften aus Bremen in der Tabelle sogar noch abfangen. "Solange die Möglichkeit da ist, wollen wir das natürlich versuchen", meint der Co-Trainer, der das Maximale aus den letzten drei Saisonspielen herausholen will. Aber es gibt keinen Druck. "Wenn wir Werder noch überflügeln sollten, sagen wir Danke. Wenn nicht, hat es eben nicht ganz geklappt. Doch wir haben schon so viel erreicht - alle Achtung." Allerdings warnt Peetz vor Zufriedenheit im Team: "Das ist der erste Weg zum Rückschritt."

Werders Coach Thomas Wolter erwartet eine ähnliche Partie wie vor sieben Tagen. "Da steht uns eine schwere Aufgabe bevor. Dass Flensburg ein starker Gegner ist, haben wir in Bremen gesehen", sagt er. "Man darf auch nicht vergessen, dass sie uns in der Tabelle noch einholen können." Seinem Team hat Wolter vor den letzten beiden Saisonspielen ein ambitioniertes Ziel gesetzt: "Wir wollen die 50-Punkte-Marke knacken", erklärt der Ex-Profi, dessen Mannschaft somit vier Zähler aus zwei Partien holen müsste.

Die Flensburger haben nach dem 1:0-Erfolg am Wochenende gegen den Tabellendritten VfL Wolfsburg noch einmal eine Extraportion Selbstvertrauen getankt und wollen zumindest Platz sechs verteidigen. Allerdings erwartet Daniel Jurgeleit heute einen noch stärkeren Gegner. "Spielerisch und vom Tempo her ist Bremen besser als Wolfsburg", sagt der ETSV-Trainer. Peetz drückt es so aus: "Der VfL spielt einen robusten Fußball, Werder setzt auf flinke, agile Spieler."

Der Flensburger Co-Trainer prophezeit eine rassige Partie - wie im Hinspiel. Und er verspricht den Zuschauern: "Die Mannschaft hat den Klassenerhalt zwar geschafft, sie ist aber noch lange nicht satt." Bis auf den grippekranken Jonas Walter stehen alle Spieler zur Verfügung. Einer ist besonders heiß: Elmedin Kasumovic, der gegen Wolfsburg einen gebrauchten Tag erwischt hatte. Peetz macht seinem Leistungsträger keinen Vorwurf, zumal dem Spielmacher kein entscheidender Fehler unterlief: "Man muss ,Malla’ zugestehen, dass es auch mal nicht so läuft." Heute folgt schon die nächste Chance für alle Weicher, um zu zeigen, was sie drauf haben.

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