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Fussball-Regionalliga : Weiche will Abwärtstrend stoppen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Nach fünf sieglosen Spielen ist bei den Flensburgern von Krise keine Rede. Heute hat das Team von Trainer Daniel Jugeleit gegen SV Wilhelmshaven wieder einen Dreier im Visier.

shz.de von
erstellt am 05.Okt.2013 | 08:00 Uhr

Seit fünf Spielen wartet der ETSV Weiche jetzt auf einen Sieg. Magere zwei Punkte fuhren die Flensburger seit dem 31. August ein und rutschten vom ersten auf den siebten Tabellenplatz in der Fußball-Regionalliga ab. „Uns ist bewusst, dass wir eine Negativserie hingelegt haben. Aber von einer Krise reden wir nicht“, betont Co-Trainer Marc Peetz. Die Talfahrt will das Team von Coach Daniel Jurgeleit heute im Heimspiel gegen den SV Wilhelmshaven (Anstoß 14 Uhr) beenden und sich gleichzeitig bei den eigenen Fans für den schwachen Auftritt im Manfred-Werner-Stadion gegen den Vorletzten SV Cloppenburg (0:1) rehabilitieren.

Mut schöpfen die Flensburger aus der guten Leistung am vergangenen Wochenende beim neuen Spitzenreiter VfL Wolfsburg II. „Das Spiel hätte auch anders ausgehen können. Wir waren auf Augenhöhe“, so Peetz nach der 1:2-Niederlage. Er lobt vor allem die gute Reaktion auf das schwache Cloppenburg-Spiel. Denn: „Diese Heimniederlage tat weh, weil sie unnötig war. Sie hatte Spuren hinterlassen.“ Aber das Spiel wurde in vielen Einzelgesprächen aufgearbeitet.

Fakt ist: „Was wir erreicht haben, haben wir durch harte Arbeit und 100-prozentige Konzentration geschafft. Wir können nicht mit halber Kraft gewinnen, sondern müssen jedes Spiel an unser Limit gehen“, sagt Marc Peetz. Aber von Verunsicherung ist in Weiche nichts zu spüren. Die Stimmung unter der Woche beim Training sei gut gewesen, alle würden auf einen Einsatz brennen, meint der zuversichtliche Co-Trainer und ergänzt: „Wir wollen gegen Wilhelmshaven wieder unser wahres Gesicht zeigen.“

Der Gegner ist für Peetz wie eine Wundertüte. „Es ist schwierig zu sagen, was auf uns zukommt.“ 21 Spieler gingen in Wilhelmshaven, 20 kamen. Auch Trainer Farat Toku ist neu und beerbte Christian Neidhart, der nach Meppen gewechselt ist. Beim Team aus Niedersachsen zeigt die Leistungskurve nach Anlaufschwierigkeiten nach oben. Seit sieben Spielen ist der SVW jetzt ungeschlagen. Allerdings sind darunter sechs Unentschieden, die die Mannschaft nicht richtig voranbringen. Mit neun Punkten steht Wilhelmshaven immer noch unten drin. Am Donnerstagabend im Nachholspiel gegen den Hamburger SV II hatte das Toku-Team Glück, als mit einem Last-Minute-Tor der 2:2-Ausgleich fiel.

„Auch wenn der Gegner noch nicht richtig eingespielt ist, wird das wieder eine ganz harte Nuss“, glaubt Peetz. Trotzdem ist der ETSV Weiche heute im Vorteil. Die Flensburger sind ausgeruht, während die Niedersachsen ihr zweites Spiel innerhalb von nicht einmal 48 Stunden austragen müssen. „Die haben eine kurze Regenerationsphase und eine lange Busreise – das spricht für uns“, so Peetz. Andererseits: „Wilhelmshaven traf gegen den HSV in der Nachspielzeit. Das kann eine Euphorie auslösen.“

Doch der Co-Trainer ist nicht bange, wenn die Flensburger da weiter machen, wo sie in Wolfsburg aufgehört haben. „Wir müssen Mut haben, in die Zweikämpfe gehen und alles abrufen.“ Personell hat der ETSV Weiche keine großen Sorgen. Lediglich Len-Aike Strömer fehlt erneut mit Knieproblemen, und Christoph Dammann steht nach muskulären Problemen heute nicht im Kader.

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