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10. Wanderup-Triathlon bei bester Sommerstimmung : Viel Tempo zum Ausklang der Saison

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Optimale Bedingungen, knapp 250 zufriedene Ausdauersportler – der zehnte Geburtstag des Wanderuper Triathlons wurde gefeiert. Nick Ketelsen aus Hamburg und Katrin Junge aus Osterholz-Scharmbeck waren im Sprint-Wettbewerb erfolgreich.

Mit bester Sommerstimmung zum runden Geburtstag und knapp 250 zufriedenen Aktiven feierte der Wanderup-Triathlon seine zehnte Auflage. Einige Cracks der Szene nutzten das kurze Rennen mit der Schwimmstrecke im mehr als 20 Grad warmen Badesee und den flachen Rad- und Laufstrecken, um zum Saisonausklang noch einmal aufs Tempo zu drücken. Während manche Athleten die Sommersaison beendeten, probten einige Asse für die am Sonntag in Norderstedt anstehenden Landesmeisterschaften im Sprinttriathlon und dem Finalrennen der Landesliga.

Beim Sprinttriathlon aus 450 Meter Schwimmen, 18 km Radfahren und 4,5 km durften zwei Sieger jubeln, die den Start mit Besuchen in heimatlichen Gefilden verknüpften. Der frühere Schleswiger Nick Ketelsen, der jetzt für das ProEnzym-Tri-Team Hamburg startet, und die aus Rendsburg stammende Katrin Junge vom VSK Osterholz-Scharmbeck gewannen die Hauptrennen.

Spannend bis zu den letzten Metern gestaltete sich der Wettkampf der Frauen, bei dem die Lübeckerin Kimberly Giesenberg als schnellste Schwimmerin aus dem Badesee kam, sich auf der Radstrecke dann aber von Katrin Junge und der Kielerin Ulrike Bähr überholen lassen musste. Junge und Bähr gingen zeitgleich auf die Laufstrecke, ehe Giesenberg zur Aufholjagd ansetzte. Während die Lübeckerin die Kielerin schon früh einholte, verteidigte die Führende hauchdünn ihren Vorsprung bis ins Ziel. Im Ziel trennten die Siegerin und die Zweitplatzierte nur vier Sekunden. „Ich hatte vor dem Laufen eigentlich gedacht, dass sie mich noch überholen würde, aber ich freue mich, dass ich den Vorsprung ins Ziel retten konnte“, so Katrin Junge, nachdem sie nach 1:03:41 Stunden als Siegerin gefeiert wurde.

Mit einer starken Laufleistung kämpfte sich die für das Wanderuper mbw-Team gestartete Dänin Ann-Kathrin Scholtyssek nach 1:04:21 Stunden noch auf den dritten Platz der Gesamtwertung. Als schnellste Frau darf sich Gyde Lorenzen fühlen. Beim Jedermannwettkampf über die gleiche Distanz ließ die 29-Jährige vom TSV Husum 1875 alle Konkurrentinnen klar hinter sich und hätte mit ihrer Zeit von 1:03:16 Stunden auch die schnellsten Athletinnen des Sprintrennens abhängen können. Lorenzen zeigte sich zwei Wochen nach ihrem starken IronMan-Debüt in Hamburg, wo sie die 226 km lange Herausforderung in 11:02:49 Stunden gemeistert hatte, schon wieder frisch.

Die Belastung des OstseeMan-Triathlons hat auch Langdistanz-Landesmeister Finn Johannsen längst wieder aus den Beinen geschüttelt. Der 30-Jährige vom MTV Leck rannte nach 53:33 Minuten als Gesamt-Zweiter ins Ziel. Den Sieg musste der Nordfriese dem Hamburger Nick Ketelsen überlassen. Der 22-jährige Ex-Schleswiger kam als vierter Mann aus dem Badesee, hatte aber im Gegensatz zu seinen Mitstreitern auf einen Neoprenanzug verzichtet und schwang sich so dank eines schnellen Wechsel als Zweiter aufs Rad, wo er nach wenigen Kilometern auch die Spitzenposition eroberte. Seinen Vorsprung verteidigte Ketelsen dann auf der Laufstrecke und gewann in 52:22 Minuten.

Der frühere Husumer Jannek Hansen, jetzt für den TuS Neukölln Berlin aktiv, komplettierte nach 53:40 Minuten die Podiumsplätze, aus denen er mit einem starken Lauf den Lindewitter Philip Lorenzen (Vierter/53:49) verdrängte.

Neben dem Jedermann-Triathlon sorgten auch der Kinder- und Schülertriathlon (150 m – 6,5 km – 1,5 km) und der Einsteigertriathlon (300 m – 10 km – 3 km) für Stimmung und glückliche Triathleten. Nach überraschenden Asphaltierungsarbeiten auf der wegen einer anderen Baumaßnahme ohnehin schon leicht veränderten Radstrecke hatten die Veranstalter zusammen mit der Gemeinde am Tag vor dem Rennen Zusatzschichten mit der Kehrmaschine eingelegt, um die Strecke von Rollsplit zu befreien.

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