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2. Handball-Bundesliga : TSV Nord zieht um: In der Idraetshalle gegen die Füchse

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Mit 0:6 Punkten wartet das Team von Trainer Thomas Blasczyk weiter auf das erste Erfolgserlebnis der Saison. Heute kommt der Tabellenzweite aus Berlin.

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erstellt am 19.Okt.2013 | 18:00 Uhr

Die Handballerinnen des TSV Nord Harrislee zieren in der zweiten Bundesliga das Tabellenende. Mit 0:6 Punkten wartet das Team von Trainer Thomas Blasczyk weiter auf das erste Erfolgserlebnis der Saison. Doch nach den zwei klaren Auftaktniederlagen gegen den TV Nellingen (24:35) und beim SV Union Halle-Neustadt (24:33) zeigte der Nordexpress am vergangenen Wochenende aufsteigende Tendenz. Beim 26:28 in Ober-Eschbach verpassten die Harrisleerinnen nach einer tollen Aufholjagd nur knapp den ersten Punktgewinn. Die ersten Zähler würde Nord heute im Heimspiel (Anwurf: 16.30 Uhr) nur allzu gerne einfahren. Doch die Aufgabe gehört zu den schwierigsten in dieser Saison. Denn mit den Füchse Berlin kommt ein Spitzenteam und Aufstiegskandidat in den Norden.

Die Partie gegen den Tabellenzweiten (6:0 Punkte) muss in der Flensburger Idraetshalle ausgetragen werden, da die heimische Holmberghalle aufgrund eines Kabelbrandes im Verteilerkasten noch einige Tage gesperrt ist. „Wir hoffen darauf, dass unsere Fans zahlreich in die Idraetshalle kommen“, sagt Nord-Ligamanager Heiko Köhler. In die gleiche Kerbe schlägt Trainer Thomas Blasczyk, der positiv in die Begegnung mit dem Favoriten geht. „Meine Mannschaft will sich vor eigenem Publikum mit einer guten Leistung präsentieren und dem starken Gegner nicht kampflos das Feld räumen. Wir alle freuen uns auf das Spiel“, erklärt Blasczyk.

Der Nord-Coach weiß um die Stärke der Hauptstädterinnen. Mit Christine Beier und Annika Nega haben sich die Füchse mit zwei Spielerinnen aus der Konkursmasse des Frankfurter HC verstärkt. Hinzu kommt Theresa Loll aus Bad Wildungen – die dritte Bundesligaspielerin in den Reihen der Berlinerinnen. Annika Nega ist sogar Nationalspielerin. „Berlin hat sicherlich den Anspruch, ganz oben mitzuspielen“, meint Blasczyk und glaubt, dass mit den „Spreefüxxen“ eine Mammutaufgabe auf sein Team zukommt. Der Nord-Coach ist aber optimistisch. „Wir wollen in unserer Entwicklung den nächsten Schritt machen und zeigen, dass wir mithalten können. Und wenn sich die Chance auf einen Punkt ergibt, wollen wir auch zugreifen“, erklärt Thomas Blasczyk vor dem heutigen Spiel in der Idraetshalle.

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