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Handball-Frauen sind Tabellenzweite : TSV Lindewitt von erster Niederlage gut erholt

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Ein Wechselbad der Gefühle: Die SH-Liga-Handballerinnen des TSV Lindewitt kassierten beim 24:26 (11:11) gegen Aufsteiger HC Treia/Jübek die erste Saisonniederlage, hielten sich beim 28:22 (15:9)gegen den MTV Herzhorn aber schadlos.

Gegen Treia/Jübek hatten die Lindewitterinnen einen guten Start erwischt und schnell 4:1 geführt, doch der HC drehte das Spiel mit sieben Treffern in Folge zum 4:8 (17.). Kurz vor der Pause kam Lindewitt aber wieder in die Spur und glich zum 11:11-Halbzeitstand aus. Nach Wiederanpfiff setzte sich der TSV auf 16:13 ab. Die Torhüterinnen beider Mannschaften hatten einen glänzenden Tag erwischt. Besonders stach TSV-Keeperin Eike Petersen hervor, die mit drei gehaltenen Siebenmetern in Serie maßgeblichen Anteil daran hatte, dass sich ihr Team auf 20:15 absetzte (43.). Bis zum 22:17 (47.) hielt der Fünf-Tore-Vorsprung des TSV an. Dass HC-Trainer Thomas Engler die Abwehr umstellte und kurze Deckung gegen die starke Jana Franzke verordnete, zeigte allerdings Wirkung. Die Mannschaft von Trainer Dirk Friedrich erzeugte nun kaum mehr Druck. Mit sechs Toren in Folge drehten die Gäste den Rückstand in einen 22:23-Vorsprung (56.).

In der Schlussphase hielt HC-Torhüterin Katja Burmeister einen Siebenmeter und ihre Mitspielerinnen sorgten mit zwei Treffern zum 23:26 für die Entscheidung. „Die Moral der Mannschaft hat gestimmt und mit der Umstellung in der Abwehr haben wir dem Gegner große Probleme bereitet“, freute sich HC-Coach Thomas Engler.

TSV Lindewitt: Petersen, Lenz - Michalik, Nicolaisen (1), Svenja Hansen (3), Ollwitz (3), Krüger (1), Nielsen (2/1), Frahm, Franzke-Kothe, J. Franzke (9/1), Nieswand (2), Brüne, Peters (3).
HC Treia/Jübek: Burmeister - Schmidt (4/2), Clausen (2), Bartelsen (3), Dahm, Priebus (3), Paulsen (2), Bodderberg (7/1), Steltner (2), Piel (2), Albertsen (1).

„Wir haben auf alle Herzhorner Varianten eine Antwort gehabt“, sagte Friedrich. Nach einer schnellen 5:1-Führung, an der Jana Franzke mit drei Toren maßgeblichen Anteil hatte, wurde sie kurz gedeckt. Doch im Gegensatz zum Treia/Jübek-Spiel, als diese Maßnahme die Lindewitterinnen völlig aus dem Tritt brachte, blieben die Gastgeberinnen konzentriert.

Die eigene Deckung war sehr beweglich und ließ dem MTV Herzhorn kaum Räume. So setzte sich der TSV Mitte des ersten Durchgangs auf 8:3 ab. Nach einem verdienten 15:9-Halbzeitstand trafen die Gäste zwei Mal in Folge. Doch die Gastgeberinnen ließen sich davon nicht verunsichern und zogen nach dem 15:11 wieder auf 18:11 davon. Nach dem 23:16, gut zehn Minuten vor dem Abpfiff, verkürzte der MTV Herzhornauf 23:21. Doch der TSV Lindewitt behielt kühlen Kopf und setzte sich mit fünf Toren in Folge auf 28:21 ab, bevor die Gäste mit dem Schlusspfiff auf 28:22 verkürzten.

TSV Lindewitt: Lenz, Petersen - Brodersen, Michalik (1), Nicolaisen (1), Svenja Hansen (6/3), Ollwitz, Krüger (1), Nielsen, Frahm, Franzke-Kothe (1), J. Franzke (5/3), Nieswand (5), Brüne (2), Peters (6/2).
MTV Herzhorn: Struck - Langenberg (4), Yana Hesse (7/1), Elina Hesse (1), Martin (2), Hinrichs (2), Schecht, Hoffmann (1), Winkowski, Lipp (4), Riedeberger (1), Tiedermann, Wilke, Vogel.

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erstellt am 27.Okt.2015 | 08:30 Uhr

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