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27:23 im Derby gegen die HSG Tarp-Wanderup : TSV Lindewitt profitiert von starkem Beginn

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Handball-Frauen des TSV Lindewitt haben auch ihr zweites Spiel in der SH-Liga gewonnen. Im Derby gegen die HSG Tarp-Wanderup behielt die Mannschaft von Trainer Dirk Friedrich mit 27:23 (13:10) die Oberhand.

Dabei profitierten die Gastgeberinnen von einem Traumstart. Sie legten los wie die sprichwörtliche Feuerwehr und trafen im Angriff nach Belieben. Gegen zunächst sehr nervös agierenden Gäste erkämpften sie sich in der Deckung zudem zahlreiche Bälle, so dass nach acht Minuten ein 6:1-Vorsprung auf der Anzeigetafel stand.

HSG-Trainerin Tanja Heckel nahm eine Auszeit, damit ihre Mannschaft, die den Start in die Partie völlig verschlafen hatte, sich sammeln konnte. Danach fanden die Handballerinnen von der Treene besser ins Spiel, verkürzten auf 3:6 und 7:8 (20.). Doch der TSV Lindewitt agierte danach ruhiger und setzte sich zur Pause beim 13:10 auf drei Treffer ab. Nach dem Wechsel zehrten die Gastgeberinnen weiter von ihrem Vorsprung und behaupteten ihn bis zum 17:15 nach knapp 40 Minuten. Gestützt auf die Siebenmeter-Nervenstarke Svenja Hansen, die sieben Strafwürfe sicher verwandelte und die starke Außenspielerin Anja Michalik setzte sich das Friedrich-Team mit einem 4:1-Lauf auf 21:16 ab. Doch die HSG Tarp-Wanderup ließ sich nicht abschütteln und kämpfte unverdrossen. So blieben die Gäste auf Tuchfühlung und arbeiteten sich auf 20:22 und 22:24 heran. Knapp vier Minuten vor Schluss nahm der TSV Lindewitt dann eine Auszeit, die fruchten sollte. Es wurde gut verteidigt und im Angriff erfolgreich abgeschlossen. So sorgten zwei Tore in Folge für das 26:22 – und am Ende stand ein über 60 Minuten verdienter 27:23-Erfolg.

„Ich bin mit der Vorstellung meiner Mannschaft sehr zufrieden“, freute sich Lindewitts Trainer Dirk Friedrich über sein gelungenes Heim-Debüt. „Wir haben den Anfang des Spiels total verschlafen. Immer wenn wir dran waren, haben wir den Anschlusstreffer nicht erzielen können. Aber wenn meine Mannschaft so weitermacht, dann werden die Siege auch bald kommen“, so HSG-Trainerin Tanja Heckel.

TSV Lindewitt: Petersen, Lenz - Svenja Hansen (9/7), Brodersen (2), Michalik (5), Nicolaisen (1), Ollwitz (2), Krüger (3), Nielsen (1), Franzke-Kothe (1), J. Franzke (2), Brüne, Carstensen (1), Peters.

HSG Tarp-Wanderup: Model, Boy - Toá (4), John (7), Frank, Anna-Lena Hansen (5), Luth, Roth (1), Wolhardt (2), Grodon (3), Krebs, Borkowski (1).

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erstellt am 29.Sep.2015 | 09:00 Uhr

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