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Volleyball : TSB-Talente verpassen Start bei der Deutschen Meisterschaft knapp

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Flensburger U16-Team belegt bei den norddeutschen Titelkämpfen den dritten Platz. Überraschungssieg für Eimsbüttel.

shz.de von
erstellt am 09.Apr.2014 | 08:03 Uhr

Mit einer Überraschung ist die norddeutsche U16-Meisterschaft im Volleyball gegangen. In dem vom TSB Flensburg gut organisierten Turnier mit „unglaublichem Niveau“, wie TSB-Trainer Leo Holtmann meinte, siegte überraschend der Hamburger Meister Eimsbütteler TV. Für den TSB hat es am Ende nicht gereicht. Zu viele Annahmefehler kosteten die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft.

Im ersten Spiel gegen den Titelfavoriten Schweriner SC lag das athletisch stärkste Team des Turniers aus Flensburg schnell mit 6:1 in Front. Es häuften sich aber Fehler in der Annahme und Verteidigung. Trotzdem gestaltete der TSB die Partie bis zum 20:20 offen, ehe der Satz mit 21:25 verloren ging. Der zweite Durchgang begann für die TSBer mit einem kollektiven Blackout. Erst beim 2:13 fand das Team wieder in die Spur. 15:25 hieß es jedoch am Ende.

Gegen den Hamburger Vizemeister WiWa Hamburg war anfangs noch die Verunsicherung aus der vorherigen Niederlage spürbar. Trotzdem reichte es zu einem knappen 25:23. Den zweiten Satz spielten die TSBer mit 25:18 souverän nach Hause.

Das Halbfinale am nächten Tag wurde mit einem deutlichen 2:0 (14, 20) über den Eckernförder MTV erreicht. Im entscheidenden Spiel um die DM-Qualifikation trafen die Flensburger auf den Eimsbütteler TV. Der erste Satz verlief ausgeglichen. Immer wieder punktete TSB durch Paul Schiller oder Tim Rüterhenke, der zu den besten Spielern des Turniers zählte. Dann klappte die Annahme nicht mehr, so dass Flensburg auf 21:25 zurückfiel. Den zweiten Satz begannen die Fördestädter sehr stark. Doch nach dem 8:2 waren die TSBer erneut nicht nervenstark genug, den Vorsprung über die Runden zu retten. Beim 17:25 war die Niederlage besiegelt und der DM-Traum ausgeträumt.

Im Spiel um Platz drei spielten sich die TSBer den Frust von der Seele und ließen WiWa Hamburg beim 2:0 (14, 16) keine Chance. Eine kleine Sensation war das Endspiel, das der Eimsbüttel TV gegen den Schweriner SC mit 2:0 (19, 23) gewann. Nach dem Turnier meinte TSB-Trainer Holtmann: „Ich glaube an die Zukunft dieser Mannschaft. Wenn sie zusammen bleibt, darf man noch viele gute Spiele von ihr erwarten.“

TSB Flensburg: Tim Rüterhenke, Max Hansen, Paul Müller, Paul Schiller, Jonathan Gräßmann, Philipp Wieske, Niko Rephun, Max Kock, Julius Kowalsi, Marvin Holtmann, Kjell Molzen, Daniel Keller.

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