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LSV-Präsident Hans-Jakob Tiessen gratuliert zum 150. : TSB in der Mitte der Gesellschaft

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Der größte Flensburger Sportverein feierte sein 150-jähriges Bestehen mit einem festlichen Empfang im Stadttheater. Es gab Grußworte, Festreden und zahlreiche sportliche Vorführungen – wie es sich für einen Sportverein gehört.

Manfred Klarmann, Vorsitzender von Flensburg 08, erschien mit einem Blumenstrauß. „Die Punkte wären uns lieber gewesen“, war aus den Kreisen der TSB-Fußballer, die vor dem Stadttheater auf den Beginn des Jubiläums-Empfangs warteten, zu hören – Nachwirkungen der Derby-Niederlage vom 3. Oktober.

Gut 200 Gäste waren der Einladung des größten Sportvereins der Stadt anlässlich des 150-jährigen Bestehens gefolgt. Vier Stunden lang dauerte das von Birthe Hufnagel moderierte Programm aus Grußworten, Reden und sportlichen Darbietungen – und war rechtzeitig zum Champions-League-Erfolg der SG Flensburg-Handewitt gegen die Slowenen aus Celje beendet.

Zur Begrüßung bezeichneten Imke Blossei und Petra Obermark den TSB als ein „stattliches Gebäude“. Wie stattlich, das erschloss sich aus den Zahlen – der TSB hat 4855 Mitglieder, davon sind 1911 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. 360 Sporteinheiten umfasst das wöchentliche Trainings- und Übungsangebot, dazu kommt der Wettkampfbetrieb an den Wochenenden. „Sport schafft Gemeinschaft, integriert und vermittelt Werte“, sagte der Vorsitzende Frerich Eilts in seiner Festansprache.

„Der TSB ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen“, so Eilts, nachdem er die historische Entwicklung des Vereins skizziert hatte. Der Vorsitzende nutzte die Anwesenheit der Ehrengäste, unter ihnen die Landtagsabgeordnete Simone Lange, zu einem Appell: „Das Ehrenamt im Sport braucht zeitgerechte Rahmenbedingungen.“ Unter anderem würde der TSB gerne einen Kunstrasenplatz, eine zusätzliche Flutlicht-Anlage und einen Streetworker nutzen, um, so Eilts, „Power auf die Straße zu bringen“.

Mit etwas Verspätung erschien Hans-Jakob Tiessen, der Präsident des Landessportverbandes (LSV) – er hatte keinen Parkplatz gefunden. „Sport für alle – das war noch nie so wichtig wie heute“, sagte er und würdigte die Sportvereine als unverzichtbaren Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens und als „soziale Heimat“. Er dankte dem TSB für die intensive Jugendarbeit und das „Herz für den Breitensport“. Tiessen überreichte Eilts die LSV-Ehrenurkunde, verbunden mit einem Betrag von 300 Euro.

Der LSV-Präsident warb eindringlich für die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 in Hamburg. Würde die Hansestadt die Spiele bekommen, hätte das auch positive Auswirkungen auf den gesamten Sport im Norden.

Kianusch Stender schilderte unter dem Motto „Junge Menschen im TSB“ seine persönlichen Erfahrungen, auch junge Synchronschwimmerinnen und Handballer kamen zu Wort. Und für Auflockerung sorgten die jungen TSB-„Klabauter“ und Kunstturnerinnen.

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erstellt am 13.Okt.2015 | 06:30 Uhr

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