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Oeversee/Jarplund-Weding unterliegt Jörl-Viöl mit 21:29 : Trotz guter Leistung Tabellenletzter

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Handball-Frauen der SG Oeversee/Jarplund-Weding sind in der Oberliga ganz nach unten gerutscht. Nach der 21:29 (9:14)-Niederlage gegen die HSG Jörl-Viöl ist die Mannschaft von Trainer Torsten Eggebrecht mit 4:30 Punkten Schlusslicht.

shz.de von
erstellt am 08.Feb.2016 | 07:45 Uhr

Die HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen (OKT) II zog mit einem 21:17-Sieg über den AMTV Hamburg in der Tabelle an der SG vorbei.

Dagegen ist die HSG Jörl-Viöl weiter im Rennen um den Oberligatitel und liegt mit 26:6 Punkten hinter dem AMTV Hamburg (27:7) und SG Todesfelde/Leezen (29:5) in Lauerstellung. Mit der entsprechenden Einstellung ging die Mannschaft von Coach Thomas Blasczyk dann auch zu Werke. Die Deckung stand sehr gut und zwang die zunächst nervösen Gastgeberinnen zu Fehlern. Zudem parierte Torhüterin Lorena Jackstadt in den ersten zehn Minuten zwei Siebenmeter. So setzte sich die HSG nach dem schnellen 0:3 (4.) nach einem Tempogegenstoß von Ose Kahlund auf 2:7 ab.

Doch auch die Gastgeberinnen zeigten die richtige Derby-Einstellung und kämpften um jeden Millimeter des Parketts in der Oeverseer Eekboomhalle. Beim Stand von 5:9 (17.) nahm Coach Eggebrecht eine Auszeit, die Wirkung zeigte. Denn gestützt auf die gut haltende Torhüterin Miriam Kruse verkürzte sein Team vier Minuten später auf 8:10. Doch danach verpasste die SG den Anschlusstreffer, so dass sich die Gäste von ihrer kurzen Schwächephase erholten und den Vorsprung zur Pause wieder auf 9:14 ausbauten.

Gleich nach dem Wechsel erhöhten die „Firebirds“ auf 9:16, beim 12:19 (38.) schien die Vorentscheidung gefallen. Noch einmal schärften die gastgebenden „Miezen“ ihre Krallen und waren fünf Minuten später, beim 15:19, wieder in Schlagdistanz. Doch die Siebenmeter-Schwäche der SG war eine zu schwere Hypothek, Janine Hansen setzte in dieser Phase einen Strafwurf an den Pfosten. Dazu vernagelte Lorena Jackstadt ihren Kasten förmlich und so sorgten Tempogegenstöße für das vorentscheidende 15:22. Am Ende stand ein klarer 29:21 Derbyerfolg der Gäste, über den sich Trainer Thomas Blasczyk sehr freute. „Wir wussten, dass es gegen Oeversee sehr schwer wird, denn sie sie sind trotz ihres Tabellenstandes intakt. Meine Mannschaft ist sehr konzentriert ins Spiel gegangen und war von Anfang an präsent. Die Abwehr hat sehr gut gestanden und wir haben den Grundstein für den Sieg in der ersten Halbzeit gelegt. Insgesamt war es eine sehr gute Mannschaftsleistung von uns.“

Trotz der Niederlage zog SG-Coach Torsten Eggebrecht viel Positives aus dem Spiel. „Die Leistung war absolut okay und wir haben viel probiert. So zum Beispiel das Agieren mit einer siebten Feldspielerin, obwohl wir das vorher noch nie trainiert haben. Meine angeschlagene Mannschaft hat die richtige Einstellung gezeigt, aber es fehlte natürlich die Kraft.“

Das für Sonntag angesetzte Nachholspiel der HSG Jörl-Viöl gegen den FC St. Pauli wurde erneut verlegt, da die Hamburgerinnen nicht genügend Spielerinnen zur Verfügung hatten.

SG Oeversee/Jarplund-Weding: Kruse, Sina Thomsen – Schaumburg, Drews, Dana Thomsen (7), Krieger (1), Matzen (1), Zboralski (1), Ranft, Blaas (3), Eichhorn, Schäfer (1), Hansen (5/1), Vogeler (2/1).

HSG Jörl-Viöl: Paulsen, Jackstadt – Riebow (5/2), Kahlund (5), Katharina Hansen (3), Knettler, Scholz (2), Schulz (3), Maja Hansen (1), Maier (4), Jana Behrendsen (3), Schibrath (3).

Zuschauer: 130.

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