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Jörl-Viöl freut sich auf das Derby gegen die SG Oeversee : Treffen der „alten Bekannten“

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Drei Siege gegen zuletzt zwei Niederlagen – die Favoritenrolle scheint klar. Doch es verspricht spannend zu werden, wenn die Oberliga-Handballerinnen der HSG Jörl-Viöl am Sonnabend um 16.45 Uhr die SG Oeversee/Jarplund-Weding empfangen.

„Natürlich ist man immer heiß auf ein Derby. Vor allem, wenn viele Spielerinnen untereinander sehr gut befreundet sind, will man es wissen“, weiß Jörl-Viöls Co-Trainerin Johanna Martensen um die Besonderheit einer solchen Begegnung. Und sie geht mit entsprechender Vorfreude und Respekt in das Aufeinandertreffen. „Wir haben gerade ein sehr spannendes Derby gegen den Bredstedter TSV gehabt und hoffen wieder auf eine volle Halle und ein gutes Spiel“, sagt Martensen, die mit einer „hoch interessanten Partie“ rechnet.

In beiden Teams stehen Spielerinnen, die schon einmal das Trikot des gegnerischen Vereins getragen haben. „Torhüterin Mirijam Kruse ist von uns zu Oeversee gewechselt, Katharina Bruder auch. Von uns hat Katharina Hansen schon einmal für Oeversee gespielt, Jana Behrendsen ist zur neuen Saison von der SG zu uns gekommen“, weiß Johanna Martensen, die vor zwei Spielerinnen des Nachbarn besonders warnt: „Katharina Bruder und Sarah Schäfer können an guten Tagen jeden Gegner fast im Alleingang schlagen und uns auch ordentlich einschenken.“

Aber die HSG will ihre Stärken in die Waagschale werfen. „Wir spielen zu Hause und unser Ziel ist es, dort unseren guten Lauf fortzusetzen. Außerdem wollen wir natürlich den Derbysieg“, sagt Johanna Martensen.

Trainerkollege Torsten Eggebrecht sieht sein Team heute in der Außenseiterrolle. „Der Favorit ist eindeutig Jörl-Viöl, deshalb können wir befreit aufspielen. Wir werden alles versuchen, um sie zu ärgern“, verspricht der SG-Coach. Eggebrecht: „Ein Derby ist immer etwas Besonderes und wir freuen uns natürlich darauf. Wichtig ist, dass wir nach den letzten beiden Spielen die Lockerheit wieder finden und so Selbstvertrauen bekommen.“

Seine Strategie für ein erfolgreiches Nachbarschafts-Duell lautet: „Entscheidend wird sein, dass wir im Angriff endlich wieder zu einfachen Toren kommen und die Vielzahl unserer technischen Fehler in den letzten Begegnungen deutlich reduzieren.“

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erstellt am 26.Sep.2015 | 09:00 Uhr

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