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Handball-Bundesliga : Trainer Vranjes verlangt mehr Konzentration

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die SG Flensburg-Handewitt erwartet im Auswärtsspiel bei den Rhein-Neckar Löwen ein Härtetest

Als „neue Möglichkeit, es besser zu machen“ betrachtet Ljubomir Vranjes das Auswärtsspiel in der Handball-Bundesliga (Mittwoch, 20.15 Uhr) bei den Rhein-Neckar Löwen. Der Trainer der SG Flensburg-Handewitt hat dabei insbesondere die Schlussphase im Sinn, nachdem diese vor fünf Tagen in Magdeburg den Gastgebern überlassen worden war. „Wir haben lange sehr gut gespielt. Dann unterliefen uns zwei, drei Fehler und wir standen am Ende ohne Punkte da“, sagt Vranjes, der in der Mannheimer SAP-Arena Konzentration und Disziplin bis zum Schluss sehen will.

Die Löwen haben sich noch keine Blöße gegeben. In Balingen und Minden sowie zu Hause gegen Wetzlar verbuchten sie ungefährdete Siege und setzten sich damit auf Rang zwei hinter den THW Kiel. „Ich habe nichts anderes erwartet. Das ist eine sehr starke Mannschaft, die sich kaum verändert hat. Sie haben immer noch den Rückraum mit Schmid, Ekdahl du Rietz und Guardiola, Myrhol am Kreis und Landin im Tor“, sagt Vranjes, der festgestellt hat, dass Kollege Gudmundur Gudmundsson sich derzeit noch auf den eingespielten Stamm stützt. Die für die verletzten Leistungsträger Zarko Sesum und Alexander Petersson nachverpflichteten Sergej Gorbok und Nikola Manojlovic spielten wenig.

In Magdeburg ging auch Vranjes diesen Weg, spielte mit den Routiniers, Mogensen, Glandorf und Weinhold im Rückraum und verzichtete weitgehend auf die Youngster. Dies kann heute schon wieder anders aussehen. „Ich muss den Spielern Vertrauen geben“, sagt Vranjes, der eine neue Chance für den schwach gestarteten Halblinken Olafur Gustafsson nicht ausschloss. Ob Mattias Andersson oder Sören Rasmussen im Tor beginnt, ließ der SG-Trainer offen. Der jüngste Aufschwung von Rasmussen ist Ulrik Wilbek nicht entgangen. Der Dänemark-Coach hat den 37-Jährigen wieder zu einem Nationalmannschaftslehrgang eingeladen.

Bei den Flensburgern waren bis auf Lars Kaufmann alle Spieler gesund an Bord des Fliegers, der gestern um 17 Uhr Richtung Frankfurt abhob. Bei den Löwen gab es zuletzt einige Probleme. Andy Schmid und Sergei Gorbok hatten Grippe, Isaias Guardiola, Kim Ekdahl du Rietz und Nikola Manojlovic (Rückenprobleme) plagten leichtere Blessuren. Ganz frisch im Team ist Rechtsaußen Rajko Prodanovic, der am Montag als Leihgabe aus Veszprem kam.

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erstellt am 11.Sep.2013 | 05:00 Uhr

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