zur Navigation springen

Derby-Niederlage gegen den THW Kiel : Trainer Jacobsen zurück nach Dänemark

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Das abschließende 33:36 (15:21) gegen den THW Kiel brachte nochmals die Bestätigung, weshalb es für die A-Jugend der SG Flensburg-Handewitt in dieser Saison nur zum siebten Platz in der Handball-Bundesliga langte.

Die Abwehr war keine Trumpfkarte, kassierte im Schnitt 30 Treffer. „Auch heute hatten wir Probleme, die richtige Spannung und Härte zu finden“, beobachtete Trainer Michael Jacobsen. „Über die Saison haben sich fehlende mannschaftliche Geschlossenheit, Verletzungspech und individuelle Fähigkeiten negativ ausgewirkt.“

Das Landesderby ging anfangs munter hin und her, wobei Johannes Krüger beim 4:3 (5.) die letzte Führung für die Gastgeber markierte. Mit einem Wurf aus spitzem Winkel traf der agile Linksaußen auch zum 13:14 (19.). Dann verlor sein Team völlig den Faden, fiel auf 13:20 (27.) zurück. „Das war leider nicht das erste Mal in dieser Saison, dass so etwas passiert“, monierte Michael Jacobsen. „Es fehlte jemand, der seine Nebenleute mitreißt, damit sich alle konsequent gegen einen Negativlauf stellen.“

Diverse Umstellungen folgten in der Abwehr, doch die A-Jugend fand keine Konstanz. Beim 20:29 (44.) drohte ein Debakel. Zumindest glückte danach eine Ergebnis-Kosmetik. Torwart Andreas Ejlersen, der wie der Halblinke Marlon Runow ins Junior-Team aufrücken wird, konnte sich nun in Szene setzen. Im Angriff lief am meisten, wenn Linkshänder Jannek Klein Zug zum Tor entfalten konnte. „Das sieht ja noch ganz nett aus“, sagte Hallensprecher Horst Fleischmann beim finalen Blick auf die Anzeigetafel.

Die Mannschaft wird zur neuen Saison ein neues Gesicht erhalten und ab sofort nicht mehr gemeinsam trainieren. Michael Jacobsen konzentriert sich in den nächsten Wochen auf die C-Jugend, die im Viertelfinale um die Landesmeisterschaft steht. Dann wird sich der Däne von der SG verabschieden. „Nach zwei Jahren Fernbeziehung ist es an der Zeit, zurückzukehren“, sagte er.

SG Flensburg-Handewitt: Ejlersen (ab 31.), Basenau (bis 31.) – Wiese, Blumenberg (1), Krüger (8), Latendorf (1), Jürgensen (4), Marczinkowski, Klein (8), Breitenfeldt (3), Runow (7), von Eitzen, Thing (1).

THW Kiel: Wendt, Spach, Schröder – Haß (2), Tank (1), Stegmann (1), Noak (3), Kleineidam (2), Eckert (2), Seebeck (4), Klotz (5), Glindemann (2), Firnhaber (7), Kaminski (7/4).

Schiedsrichter: Klinke/Klinke (Bordesholm). Siebenmeter: 2:4. Zeitstrafen: 3:0. Zuschauer: 223.

zur Startseite

von
erstellt am 11.Apr.2016 | 11:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen