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2. Handball-Bundesliga : Trainer Christian Voß sieht sein Team auf dem richtigen Weg

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Nach drei Niederlagen will die HSG Tarp-Wanderup das erste Erfolgserlebnis feiern. Die Mannschaft von Trainer Christian Voss empfängt heute in der Tarper Treenehalle den TV Bittenfeld, der zum erweiterten Favoritenkreis zählt.

shz.de von
erstellt am 21.Sep.2013 | 08:00 Uhr

Der Saisonauftakt für die HSG Tarp-Wanderup verlief bisher alles andere als erfolgreich. Nach drei Niederlagen ziert das Team von Trainer Christian Voß derzeit das Tabellenende der 2. Handball-Bundesliga. Für den Wölfe-Coach ist diese Tatsache aber noch lange kein Grund, um in Panik zu verfallen: „Die Saison ist noch jung. Dass wir in der Anfangsphase Lehrgeld würden zahlen müssen, war auch absehbar. Hinzu kommt noch das Verletzungspech, das uns in der Vorbereitung ereilt hat.“ Insgesamt sieht er seine Jungs aber auf den richtigen Weg. „Wir haben uns von Spiel zu Spiel immer ein wenig verbessert. Es sind im Grunde nur noch die Kleinigkeiten, der den Unterschied ausmachen, und die geben am Ende eben den Ausschlag. Was uns jetzt fehlt, ist das Erfolgserlebnis“, erläutert Voß. Das soll nun im zweiten Heimspiel heute gegen den TV Bittenfeld (Anwurf: 17 Uhr, Treenehalle) eingefahren werden.

„Als Aufsteiger ist man naturgemäß fast immer der Underdog“, sagt Voß. „So auch gegen Bittenfeld, auch wenn wir in eigener Halle spielen. Aber meine Jungs sind stark und selbstbewusst genug, diese hohe Hürde erfolgreich meistern zu können“, erklärt der Wölfe-Coach mit vorsichtigem Optimismus.

Mit dem TV Bittenfeld treffen die Wölfe auf eines der ambitionierten Teams der Liga. Nach einem etwas enttäuschenden siebten Platz in der abgelaufenen Saison will das Team von Trainer Jürgen Schweikardt in dieser Spielzeit im oberen Drittel mitmischen. Angesichts der Stärke und Ausgeglichenheit des Kaders der Schwaben eine realistische Zielsetzung. „Bittenfeld verfügt über eine spielstarke Truppe, die nicht von ungefähr zum erweiterten Favoritenkreis zählt. Der eine oder andere Spieler verfügt über Bundesligaerfahrung“, sagt Voß.

Vor allem über den rechten Rückraum mit Lars Friedrich droht viel Gefahr. Im eigenen Angriff wird es vor allem darauf ankommen, mit ruhigem und präzisem Aufbauspiel die starke Deckung der Gäste um die erfahrenen Keeper Jürgen Müller und Daniel Sdunek auszuhebeln. Genau hier erwartet Voß von einer Mannschaft eine weitere Leistungssteigerung. „Wir müssen unsere Fehlerquote im Angriff endlich in den Griff bekommen, ansonsten wird es sehr schwer, die ersten Punkte einzufahren“, lautet die klare Forderung des Wölfe-Coaches an sein Team.

Personell hat sich die Lage im Vergleich zur Partie in Essen wieder entspannt. Die gegen TuSEM fehlenden Jan Molsen, Lukas Blohme und Per Oetzmann werden wieder mit von der Partie sein. Die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Handballabend sind also durchaus gegeben. Was noch fehlt, sind eine volle Treenehalle und am Ende die ersten Zweitliga-Punkte der Saison für die Tarper Wölfe. Karten für diese Partie sind noch an der Abendkasse zu haben.

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