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Aufsteiger vor 300 Zuschauern in der Idraetshalle erfolgreich : „Tölle-Show“ beim DHK-Heimsieg

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Der DHK Flensburg hat mit dem Heimsieg gegen den Stralsunder HV angestrebte ausgeglichene Punktekonto in der 3. Handball-Liga erreicht. In der Idraetshalle hatten die Fördestädter hochverdient mit 23:19 (12:10) die Nase vorn.

Gegen die kampfstarken Gäste musste die Mannschaft von Matthias Hahn eben diese Tugenden selbst an den Tag legen, um das Schlusslicht während immer auf Distanz zu halten.

„Ich habe heute viele gute Dinge bei uns gesehen. Vor allem das Abwehrverhalten und unser starker Torhüter haben mir gefallen“, lobte der DHK-Trainer seine Defensive und Paul Weidner. Sie waren die Schlüssel, die die Tür zum Heimsieg öffneten. Dazu überragte im Angriff erneut Sjören Tölle, der mit elf Toren eine wahre „Tölle-Show“ bot und die Deckung der Sundstädter vor kaum lösbare Probleme stellte.

Die ersten drei Treffer zur 3:1-Führung des DHK gehörten bereits Tölle. Nach dem 3:2-Anschlusstreffer legten Lasse Johannsen, Stefan Pries und erneut Tölle zum 6:2 nach und zwangen den ehemaligen Stralsunder Bundesligaspieler und heutigen Trainer Danny Anclais nach zehn Minuten zu einer Auszeit. Sein Team verkürzte schnell auf 6:4, dann scheiterte Spielmacher Charalampos Mallios mit einem Tempogegenstoß am sensationell reagierenden Weidner. Der DHK setzte zunächst wieder ab und lag acht Minuten vor der Pause mit 10:5 in Front. Doch danach stockte die Offensive der Gastgeber, zudem zeigte auch SHV-Torhüter Szymon Ligarzewski eine gute Leistung und entschärfte mehrere DHK-Würfe. Mit einem knappen 12:10 ging es in die Pause.

Nach dem Wechsel verriegelten die Gastgeber förmlich ihr Tor. Mit einer beweglichen und aggressiven Deckung sowie dem starken Weidner ließ der DHK zunächst kein Gegentor zu. Johannsen, ein Doppelschlag von Jeppe Bruhn und abermals Tölle sorgten für einen klaren 16:10 Vorsprung. Zehn Minuten vor dem Abpfiff gab es Jubelsstürme für Bruhn, als er ein Johannsen-Zuspiel per Kempa-Trick spektakulär zum 20:13 unter die Querlatte einwarf. Und nach dem 21:15 (53.) agierte der DHK locker und schaukelte den Heimsieg über die Zeit.

„Es war eine sympathische und Klasse-Stimmung in der Halle. Wir haben kämpferisch eine gute Leistung gezeigt, sind aber immer einem Rückstand hinterhergelaufen. So ist das Endergebnis absolut gerechtfertigt“, gab sich Stralsunds Trainer Danny Anclais als fairer und ebenso sympathischer Verlierer. „Ohne eine gute Deckung kann man auch nicht gut halten. Meine Vorderleute haben die Stralsunder Schützen weit rausgetrieben, so dass ich oft schon sehen konnte, wo sie hinwerfen. Dann gehört auch noch ein bisschen Glück dazu. Ingesamt haben wir heute als Mannschaft eine starke Leistung gezeigt“, freute sich Torhüter Paul Weidner, der folgerichtig zum Spieler des Tages gekürt wurde, über einen gelungenen Heimauftritt des DHK.


DHK Flensburg: Peters, Weidner – Jessen (1), Moisen, Pries (1), Brüne, Sievers, Wickert-Grossmann (1), Hinrichsen (1), Johannsen (3), Bruhn (5/2), Tölle (11), Blockus (n.e.).

Stralsunder HV: Ligarzewski, Escher – Mallios, Baresel (2), Bechly, Brandt (4), Dau (7), Werner, Hoffmann (3/3), Kladek-Markau, Vanek, Swiatek (3).

Schiedsrichter: Heinkel/Hochsprung (Tornesch/Hamburg). – Zuschauer: 300.



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erstellt am 06.Okt.2015 | 12:05 Uhr

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