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leichtathletik : Talente sorgen für Teilnehmerrekord

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Mehr als 700 Sportlerinnen und Sportler sind beim 7. Flensburger-Stadtwerkelauf auch für den Klimaschutz an der Förde aktiv. Miguel Molero-Eichwein stellt neuen Halbmarathon-Streckenrekord auf.

shz.de von
erstellt am 28.Mär.2017 | 16:54 Uhr

Mit Rekordbeteiligung bei nahezu perfekten Laufbedingungen eröffnete der 7. Flensburger Stadtwerkelauf den läuferischen Frühling an der Förde. Mehr als 700 Aktive schnürten beim Straßenlauf in Flensburg-Engelsby die Sportschuhe und testeten auf den Laufrunden am Stadtrand aus, wie fit und schnell die Beine schon sind. Für zahlreiche junge Athleten waren Zeiten und Platzierungen eher zweitrangig. Die Einbindung des Stadtwerke-Laufs in das Programm des Flensburger Klimapaktes hatte bei vielen Schulen der Stadt für zusätzliche Motivation gesorgt. So sammelten die Schülerinnen und Schüler mit ihren Laufkilometern fleißig Punkte für die Aktion „Klasseklima“. Unter den aktiven Gruppen taten sich besonders die Grundschule Adelby, die Schule Fruerlund und die Sportpiraten hervor, die viele neue Lauftalente zum Start animiert hatten.

Das Motto „Laufen für den Klimaschutz" galt jedoch für alle Teilnehmer, da der Klimapakt Flensburg auch 2017 wieder pro Läufer einen Euro für ein lokales Klimaschutzprojekt bereitstellt, das nun noch etwas mehr Förderung erhalten kann als in den Vorjahren. „Die Schulen, für die wir den neuen 2-km-Schnupperlauf mit eingeführt haben, hatten den größten Anteil daran, dass wir einen Teilnehmerrekord verbuchen konnten“, analysierte Organisator Ludwig Kiefer, der sich angesichts des Zuspruchs der sportlichen Gäste nach dem Lauf rundherum zufrieden zeigte.

Nicht nur hinsichtlich der Teilnehmerzahlen herrschte Rekordlaune. An der Spitze des Feldes liefen die neuen Sieger so schnell wie bislang keiner ihrer Vorgänger. Beim Halbmarathon drückte Miguel Molero-Eichwein den Streckenrekord auf 1:11:55 Stunden. Der 48-Jährige löste sich mangels gleich schneller Mitstreiter sofort nach dem Startschuss vom Rest des Feldes und lief unbeirrt sein flottes Tempo vom ersten bis zum letzten der 21,0975 Kilometer. „Ich konnte nach Belieben mein Tempo abspulen. Dass dabei ein Landesrekord herauskommt, hätte ich bei dem Streckenprofil nicht erahnt“, erklärte der 48-Jährige von Spiridon Schleswig. Mit klarem Abstand komplettierten der Hamburger Mirko Peters (1:20:49 Stunden) und der Flensburger Jens Popke (1:22:10) die Podiumsplätze.

Bei den Frauen musste Anne Becker (SV Enge-Sande) nach drei Siegen in Folge angeschlagen das Rennen vorzeitig abbrechen. Friderike Werführt (Musikschule Flensburg/1:34:49 Stunden) gewann vor der Dänin Ann-Kathrin Scholtyssek (1:36:26) und der Flensburgerin Anne Schnitzler (1:38:21). Fest in der Hand schneller Flensburgerinnen war auch das 10-km-Rennen, das die meisten Teilnehmer auf die Beine brachte. Kirsten Sellmer von der LG Flensburg gewann in 41:53 Minuten vor ihrer Vereinskameradin Nathalie Fritzke (42:41) und Tanja Röwer von den TriAs Flensburg (44:37). Bei den Männern lief Dieter Schwarzkopf vom Borener SV ein einsames Rennen an der Spitze und sorgte in 32:06 Minuten für einen weiteren Streckenrekord. Temuzgi Selomen (STV Sörup/33:14) und Debesom Tesfamariam (LG Flensburg/33:26) rannten ebenfalls zu neuen Bestmarken und ließen den nach langer Verletzungspause wiedererstarkten Torben Detlefsen (Borener SV/33:41) hinter sich.

Die 5-km-Strecke gewann Huluf Mahari von der LG Flensburg in 17:48 Minuten vor seinem LG-Mitstreiter Robel Tesfaldet (18:17) und Erik Hertel (TriAs Flensburg/18:21). Ute Fanslau, die diesmal als Lehrerin das Team der Schule Fruerlund anführte, entschied die Frauenkonkurrenz in 19:14 Minuten vor Silvana Stief (Spiridon Schleswig/20:46 Minuten) und der Flensburgerin Mona Rahmlow (24:25 Minuten) für sich. Paul Stuhm (LG Flensburg/ 8:27 Min.) und Svea Woito (Borener SV/ 9:36 Min.) waren die schnellsten Talente beim 2-km-Schnupperlauf.>  Ergebnisse folgen.

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