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Spannendes Derby in der Holmberghalle : Streiten um die Vorherrschaft

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Kann losgehen: Am Sonnabend um 17 Uhr steigt das von vielen mit Spannung erwartete Drittliga-Derby zwischen den Handball-Frauen TSV Nord Harrislee und der HSG Jörl-Viöl in der Holmberghalle.

Kann losgehen: Am Sonnabend um 17 Uhr steigt das von vielen mit Spannung erwartete Drittliga-Derby zwischen den Handball-Frauen TSV Nord Harrislee und der HSG Jörl-Viöl in der Holmberghalle. Es ist das erste Aufeinandertreffen in einem Punktspiel, nachdem die Gäste im Frühjahr als Oberliga-Meister in die 3. Liga Nord aufstiegen. Und auch die Tabellenkonstellation sorgt für gute Vorzeichen. Denn die Nordfrauen belegen mit 13:5 Punkten auf Platz zwei, die „Firebirds“ belegen mit 10:8 Zählern Rang sechs.

„Es geht wie in jedem Spiel um zwei Punkte. Auch am Sonnabend gibt es nicht mehr und nicht weniger“, sagt Harrislees Trainer „Shorty“ Linde gelassen. Er weiß, dass es schwer wird: „Wir gehen nicht als Favorit ins Spiel, denn Jörl-Viöl verfügt über eine Mannschaft, die mehr Routine und Zweitliga-Erfahrung hat. Ich hatte sie vor der Saison als Favoriten auf dem Zettel und bin verwundert, dass sie schon so viele Punkte liegen gelassen haben.“

Lindes Vorgänger auf der Harrisleer Trainerbank ist HSG-Coach Thomas Blasczyk. Sechs ehemalige Zweitliga-Spielerinnen des TSV Nord werfen jetzt Tore für Jörl-Viöl. Nach dem freiwilligen Zweitliga-Rückzug von Nord fiel die Mannschaft auseinander, nur noch Torhüterin Marie Andresen und Merle Carstensen sind aus dem damaligen Kader noch dabei. „Ansonsten hat keine Spielerin mehr mit denen von Jörl-Viöl zusammengespielt“, weiß Linde, der sich ein „tolles Spiel“ seines jungen Teams gegen routinierte Gegnerinnen wünscht.

Davon geht sein Kollege Thomas Blasczyk fest aus. „Es wird sicherlich rasant und spannend. Uns ist nicht verborgen geblieben, dass Harrislee einen Topstart erwischt hat und über eine sehr gute Qualität verfügt. Bei uns wird es wichtig sein, dass wir eine gute Chancenverwertung haben, um erfolgreich zu sein“, so Blasczyk.

Der HSG-Coach: „Natürlich ist das eine besondere Fußnote, dass wir mal in Harrislee zu Hause waren. Es war eine schöne Zeit, die ich und die Spielerinnen damals genossen haben. Es ist aber schon länger her, wir freuen uns einfach auf dieses Spiel.“ Ein Wiedersehen in der Holmberghalle gibt es mit Katrin Riebow, Lena Schulz, Jana Behrendsen, Kim Merle Köster, Sabrina Maier und Tine Machau, die allesamt für Nord im Einsatz waren.

Im Derby rechnet der HSG-Coach mit einer engen Partie. „Wir haben letzte Saison im Pokal gegeneinander gespielt und sehr gut angefangen. Dann haben wir viele Chancen vergeben, da Harrislee mit Marie Andresen eine der besten Torhüterinnen der 3. Liga hat. Die Chancen stehen 50:50“, so Blasczyk. Im Pokal-Duell Ende 2015 unterlag die HSG dem späteren Sieger mit 21:25. Eines ist sicher: Die Handball-Fans können sich auf 60 interessante Minuten freuen.

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