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Segeln : Stimmungsheber Einheitsklasse

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

104. Fördewoche des Flensburger Segelclub mit über 200 Booten. WM-Boom bei ORC-Yachten bleibt aus.

shz.de von
erstellt am 13.Sep.2014 | 08:00 Uhr

Es geht quer durch alle Klassen: „Fräulein P. “ ist genauso am Start wie „Mareike B“, „Josephine“, „Frida“ oder die „Emma“. Und es geht heiß her auf drei Bahnen mit „Mosquito“, „Ticaranto“ und „Bajazzo“ – die 104. Flensburger Fördewoche (12.9. bis 20.9.) des Flensburger Segelclub (FSC) steht in den Startlöchern und hat mit den ersten Rennen der Einheitsklassen bereits begonnen. An zwei langen Wochenenden werden sich über 200 Boote auf der Förde tummeln, von der 30 Meter großen Swan-Yacht bis zur 4,20 Meter kurzen Jolle. Schon im vergangenen Jahr sorgten die Meldeergebnisse der Einheitsklasse bei den Regatta-Organisatoren des FSC „für gute Laune“. Auch bei der 104. Fördewoche sind die Meldungen der Laser (90), der J/80 (24), der Albin Express (19), der 806er (10) und der Folkeboote (12) der Stimmungsheber bei Claus-Otto Hansen. „Insgesamt über 200 Boote, dass lässt sich sehen“, sagt der Regatta-Obmann des FSC.

Ein wenig getrübt wird die Gemütslage des Wettfahrtleiters allerdings durch die unerwartet geringere Beteiligung bei den seegängigen Schiffen. Der erhoffte Boom durch die Weltmeisterschaft der Offshore Yachten (ORC-Klassen) blieb aus und verkehrte sich sogar ins Gegenteil. Bei der größten ORC-WM überhaupt Anfang August vor Kiel waren über 160 Yachten am Start. Synergieeffekte – Pustekuchen. Crews von außerhalb, die den WM-Tripp an die Ostsee unternommen hatten, blieben nicht bis zum Saisonabschluss im Revier. „Ein Boom ist völlig ausgeblieben“, sagt Hansen. „Ich denke, dass viele Mannschaften übersegelt sind und einfach auch keine Zeit mehr haben.“ Die Verlagerung zur Einheitsklasse hat zur Folge, dass die Fördewoche als ursprünglicher Saisonabschluss der Dickschiff-Szene ein anderes Gesicht bekommen könnte.

Aber Sport ist auf dem Wasser, und dort wird es hoch hergehen. Nach der tollen Premiere im vergangenen Jahr stellt die Klasse Albin Express (19) wieder ein großes Feld. Erster Titelverteidiger des Deutschen Expressen-Pokals in der schwedischen Kielboot-Klasse ist der Kieler Martin Görge mit seiner Crew. In der J/80-Klasse, die zum achten Mal in Folge vor Glücksburg die German Open austrägt, ist Seriensieger Martin Menzner (Kiel) als Titelverteidiger am Start. Die Vorhersage für das Wochenende prognostiziert leichte Winde aus nördlicher Richtung um drei Beaufort – mit Temperaturen bis 20 Grad. Da hat Lutz Hirsch vom Mühlenberger Yachtclub seinem Laser den passenden Namen verpasst: „endless summer“.

104. Fördewoche Teil 1

Sonnabend:


Nospa Cup: Start: 11 Uhr; Up-and-down-Wettfahrten der ORC-Klassen; German Open J/80; Laser Masters; Deutscher Expressen Pokal (Albin Express, Elan Express). Flensburg Cup: 806, Nordische Folkeboote, Start 11 Uhr.

Lyö-Rund mit Double-Hand-Wertung, Start 9.30 Uhr, Kleiner Belt nach Lyö und zurück ca. 80-90 sm

Landprogramm: 20Uhr Livemusik mit der Band „Greyhounds“ in der kleinen Bootshalle.


Sonntag:

Nospa Cup: Start: 11 Uhr; Up-and-down-Wettfahrten der ORC-Klassen; German Open J/80; Laser Masters; Deutscher Expressen Pokal (Albin Express, Elan Express). Flensburg Cup: 806, Nordische Folkeboote, Start 11 Uhr.

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