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Stern Flensburg geht mit zehn neuen Spielern in die Saison

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erstellt am 01.Aug.2013 | 04:59 Uhr

Flensburg | Dass Stern Flensburg in der Fußball-Verbandsliga Nord-West so gut wie in der abgelaufenen Spielzeit abschneiden wird, hält Trainer Wolfgang Herrenkind zumindest für fraglich. "Der vierte Platz war einfach sensationell. Es wird schwer, das zu wiederholen, da uns doch einige Leistungsträger verlassen haben", erklärt der Coach. Dennoch traut er seiner Elf einiges zu, "da die Liga sehr ausgeglichen sein wird. Es gibt keinen klaren Titelfavoriten".

Wie bei vielen anderen Teams stehen auch bei Stern die Zeichen auf Veränderung. Elf Abgänge und zehn Zugänge deuten darauf hin, dass auf Herrenkind eine Menge Arbeit zukommt, um ein schlagkräftiges Team zu formen. Aber der Coach sieht es recht gelassen. Zwar sind mit Nikolai Vosgerau, Stephan Kloppenburg, Kristoffer Barthelmey Kim Tönder, Lennart Groth und Kapitän Sven Fuhrbach wichtige Leistungsträger ausgeschieden, aber zahlreiche Neuzugänge geben zu großer Hoffnung Anlass. So dürfte das Ausscheiden von Torhüter Kloppenburg durch Daniel Kalhoff und Danny Momsen problemlos kompensiert werden. Große Lücken hingegen reißen Spieler wie Vosgerau, Fuhrbach und Barthelmey. Sie waren Stabilisatoren in der Defensive. Zudem war Vosgerau mit seinem sehr guten Kopfballspiel bei Standards stets ein Gefahrenherd im gegnerischen Strafraum.

Nun beginnt jedoch eine neue Ära. Die Kräfte und Verantwortungen werden auf andere Köpfe verteilt. Rückkehrer Jan Robert Sell, der im letzten Winterhalbjahr ein kurzes Gastspiel bei seinem Ex-Club TSG Schönkirchen gab, ist zurückgekehrt. "Auf ihn setzte ich große Stücke. Er wird sicherlich wieder an die gute Form anknüpfen, die er zuvor schon bei uns gezeigt hat", meint Herrenkind. Mit Emir Smajic kommt ein erfahrener Mittelfeldspieler an die Brahmsstraße, der schon viel von der Fußballwelt gesehen hat. Der 31-jährige Österreicher spielte unter anderem als Profi in Singapur. Er kann ein absoluter Gewinn für den Kreativpart im Spiel der Fördestädter werden: "Emir hat schon im Training gezeigt, dass er unserem Mittelfeldspiel Struktur verleihen kann", sagt der Coach. Ansonsten ist Herrenkind davon überzeugt, dass neben den etablierten Spielern auch die jungen Neuen ordentlich Gas geben werden, um sich für die Anfangsformation aufzudrängen.

Für Herrenkind zählt allerdings nicht so sehr die Zufriedenheit einzelner Spieler, sondern vielmehr das Kollektiv. "Unser Star in der vergangenen Saison war die Mannschaft. Durch unsere Geschlossenheit und eine kompakt stehende Defensive ist es uns gelungen, einen Spitzenplatz zu erringen." Das hat natürlich auch die Konkurrenz registiert, die Stern jetzt auf der Rechnung hat. "Dadurch wird es für uns nicht einfacher", so Herrenkind, der das Saisonziel nicht alleine festlegt, sondern mit dem Team und in Einzelgesprächen gemeinsam definieren will.

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