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Handball : Spitzen-Sport mit exotischer Note

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Supercup in Flensburg: Deutsche Nationalmannschaft tritt gegen aufstrebende Brasilianer an. Anschließend das Balkan-Duell Serbien gegen Slowenien

Die Fördestadt erwartet eine Handball-Gala, Bundestrainer Dagur Sigurdsson wichtige Erkenntnisse: Dreieinhalb Jahre nach dem letzten Besuch kommt die deutsche Handball-Nationalmannschaft wieder in die Flens-Arena. Am 6. November werden in Flensburg zwei Partien des traditionsreichen Supercup-Turniers ausgetragen. In Zusammenarbeit mit dem Hallenbetreiber Förde Show Concept richtet der sh:z dieses Handball-Fest aus.

„Mit Brasilien, Serbien und Slowenien haben wir drei richtig gute Gegner. Das Turnier kommt zu einem guten Zeitpunkt. Mit Blick auf die Europameisterschaft sind das sehr wichtige Vergleiche für uns“, sagt Sigurdsson, für den in Flensburg die heiße Phase der Vorbereitung auf das EM-Turnier 2016 in Polen beginnt. Vor der Auftaktbegegnung im Supercup gegen Brasilien am Freitag, 6. November um 17.45 Uhr, wird es kein Länderspiel mehr geben. Auf einen ursprünglich geplanten Lehrgang im September verzichtete Sigurdsson zugunsten eines neuen Zeitfensters für die Nationalmannschaft im April 2016.

Umso mehr freut sich der Isländer nun auf den Supercup, der stets für hochkarätigen Handball gebürgt hat: Seit 1979 wird in Deutschland alle zwei Jahre um den Supercup der Nationalmannschaften gespielt. Erfunden hatte das Turnier der damalige Bundestrainer Vlado Stenzel. Seither haben sich Teilnehmerzahl und Modus mehrfach geändert. In diesem Jahr gibt es eine einfache Punktrunde mit vier Mannschaften in den drei nördlichen Handball-Hochburgen Flensburg, Hamburg und Kiel.

Neben dem Gastgeber zelebrieren Slowenien und Serbien Handball der klassischen Schule. Für die exotische Note sorgt der zweimalige Panamerika-Meister und kommende Olympia-Gastgeber Brasilien. In Flensburg steigt nach dem Spiel Deutschland – Brasilien das Balkanduell Serbien – Slowenien.

Die DHB-Auswahl will den jüngsten Aufschwung nutzen und an eine Tradition anknüpfen. Mit sechs Siegen ist Deutschland Rekordgewinner des Supercups und überdies Titelverteidiger. „Schwere, aber auch attraktive Spiele“, erwartet Sigurdsson. „Die Brasilianer verfügen über eine sehr gute Mannschaft, die bei der WM gezeigt hat, dass sie richtig guten Handball spielen kann. Serbien und Slowenien sind für uns Gegner auf Augenhöhe, die uns ebenfalls alles abverlangen werden.“ Der Bundestrainer will für den Supercup einen „etwas größeren Kader“ nominieren. „Wir werden auf fast jeder Position drei statt zwei Spieler zur Verfügung haben. Wir wollen einiges ausprobieren und testen“, sagt Sigurdsson, der aber betont, dass der Ehrgeiz nicht zu kurz kommen soll: „ Ich möchte, dass wir unabhängig vom Gegner oder Anlass jedes Spiel sehr ernst nehmen. Wir spielen immer auf Sieg.“

Der Spielplan des Supercups: Freitag, 6. November, Flensburg: 17.45 Uhr: Deutschland – Brasilien 20.00 Uhr: Serbien – Slowenien. – Sonnabend, 7. November, Hamburg: 15.30 Uhr: Deutschland – Serbien 17.45 Uhr: Brasilien – Slowenien. – Sonntag, 8. November, Kiel: 12.30 Uhr: Brasilien - Serbien 14.45 Uhr: Deutschland – Slowenien

Karten für die Spiele in Flensburg: In allen Ticketcentern des sh:z. Stehplatz für Jugendliche bis 16 Jahre: 8,15 Euro zzgl. Gebühren, Sitzplätze: 24,50 – 36,50 Euro zzgl. Gebühren; Stehplatz für Erwachsene: 11,15 Euro zzgl. Gebühren; Sitzplatz Erwachsene: 27,50 – 39,50 Euro zzgl. Gebühren.

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erstellt am 08.Okt.2015 | 07:51 Uhr

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