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heute (20 uhr) kommt empor rostock in die treenehalle : Spieler halten Tarp die Treue

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Zweitliga-Handballer der HSG wollen trotz drohender Insolvenz heute im Nachholspiel gegen Empor Rostock zur Normalität zurückkehren.

shz.de von
erstellt am 29.Jan.2014 | 06:45 Uhr

Handball ist so ziemlich das Letze, was die Spieler der HSG Tarp-Wanderup derzeit im Kopf haben. Die Zweitliga-GmbH hat in der vergangenen Woche Antrag auf Insolvenz gestellt, die Arbeitslosigkeit droht. Dennoch wird die Mannschaft versuchen, zur Tagesordnung zurück zu kehren. Auf der steht heute (20 Uhr) das Nachholspiel gegen den HC Empor Rostock. „Die Verunsicherung bei den Spielern ist sehr groß. Sich jetzt auf die sportliche Aufgabe gegen Rostock zu konzentrieren, fällt unheimlich schwer“, beschrieb „Wölfe“-Coach Christian Voß die Gefühlslage seiner Schützlinge.

In einer Mannschaftssitzung am Montag Abend hatten sich die Spieler dafür ausgesprochen, der HSG vorerst die Treue zu halten. „Wir werden antreten und hoffen, dass der Insolvenzverwalter den Spielbetrieb so lange wie möglich aufrecht erhält“, sagte Mannschaftskapitän Matthias Hinrichsen gestern. Aus dem aktuellen Kader steht nur Linkshänder Steffen Fischer wegen einer langwierigen Verletzung nicht zur Verfügung. Die Spieler machten ihre Bereitschaft zum Auflaufen allerdings von einigen Fragen an Geschäftsführer Florian Korte abhängig. Die vordringlichste war: „Sind wir Spieler auch nach der Insolvenz bei der Berufsgenossenschaft bei einer eventuellen Verletzung weiter versichert?“ Der Geschäftsführer konnte diese gestern positiv beantworten. „Das kann nicht anders sein, vor dem Insolvenzantrag waren sie ja auch versichert.“ Zum aktuellen Stand und den Gesprächen mit dem Insolvenzverwalter konnte Korte nicht viel Neues vermelden: „Für den Monat Januar ist das Insolvenz-Ausfallgeld sicher. Weitere Entscheidungen wird es voraussichtlich am Donnerstag geben.“

Ohne Ergebnisse verlief am Montag Abend eine kurzfristig anberaumte Vorstandssitzung der HSG. „Es gibt nichts zu berichten, wir müssen abwarten“, sagte Vorsitzender Gerhardt Görrissen. Er rechnet am Donnerstag mit möglichen Entscheidungen, wenn der Insolvenzverwalter sich einen genauen Überblick über die aktuelle finanzielle Situation der Zweitliga-GmbH verschafft hat.

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